Nordschleswig

Bent Jensen gibt CEO-Posten bei Linak ab – nach 50 Jahren an der Spitze

Bent Jensen, einer der bedeutendsten Wirtschaftsbosse in Nordschleswig, tritt bei Linak als Geschäftsführer zurück (Archivbild).

Vom Maschinenwerk zum Weltkonzern: Nach einem halben Jahrhundert an der Spitze eines Unternehmens, das er auf der Insel Alsen von einem kleinen Maschinenbetrieb in ein globales Technologieunternehmen umwandelte, gibt Bent Jensen das Steuer ab. Doch der 75-Jährige bleibt Linak weiterhin als Berater, Investor und Förderer seiner Heimat Nordschleswig verbunden.

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Zusammenfassung

  • Nach 50 Jahren an der Spitze tritt Bent Jensen 2026 als CEO von Linak zurück.
  • Er bleibt dem Unternehmen als Vorstandsmitglied und strategischer Berater eng verbunden.
  • Sein Nachfolger wird der langjährige Linak-Manager Magnus Conradsen.

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Bent Jensen hat aus einem kleinen Familienunternehmen auf der Insel Alsen ein weltweit operierendes Unternehmen gemacht, das in 30 Ländern aktiv ist.

Nach 50 Jahren an der Unternehmensspitze zieht er nun einen Schlussstrich. Am 1. August 2026 tritt er als CEO von Linak A/S zurück. In der offiziellen Pressemitteilung betont Jensen: „Es ist nicht, weil ich Linak nicht mehr will… Ich freue mich nach 50 Jahren darauf, morgens aufzustehen und etwas Neues zu tun.“

„Linak in guten Händen”

Bent Jensen stellt klar, dass er dem Unternehmen auch nach seinem Rückzug nicht den Rücken kehrt. Er bleibt im Vorstand, in Linak Holding und in verschiedenen Initiativen vor Ort engagiert. Auch an der Strategiearbeit und Produktentwicklung wird er weiterhin teilnehmen. 

Über seinen Nachfolger Magnus Conradsen, seit 19 Jahren im Unternehmen und zuletzt Geschäftsführer von LINAK US, sagt Jensen: „Mit Magnus an der Spitze ist Linak in guten Händen.“

Von Guderup in die Welt

Jensen startete 1976 mit dem Maschinenwerk seines Vaters in Guderup, südlich von Norburg (Nordborg), und baute es zu einem internationalen Unternehmen mit 2.500 Beschäftigten aus. Die entscheidende Idee kam 1979 mit der Entwicklung linearer Aktuatoren, die heute in höhenverstellbaren Schreibtischen, Krankenhausbetten und vielen weiteren Produkten stecken.

Engagement für Nordschleswig

Neben dem Geschäft ist Jensen in der Region aktiv geblieben: Investitionen, beispielsweise in das Nordborg Resort, das Einkaufszentrum Borgen in Sonderburg (Sønderborg) und Bildungsprojekte, zeigen seine Verbundenheit mit Alsen und Nordschleswig. Jährlich fließen rund fünf Millionen Kronen in lokale Initiativen. 

„Ich fühle ein Verantwortungsgefühl für diese Region und möchte etwas zurückgeben“, so Jensen laut „TV Syd“.

Doch wie kam es eigentlich dazu, dass Jensen als junger Mann aus dem Maschinenunternehmen seines Großvaters das Unternehmen Linak gründete? Wer ist der Mensch hinter dem Unternehmensgründer, und wie hat der frühe Tod der Mutter sein Leben geprägt? Mehr dazu in folgendem Artikel: 

Linak-Chef ganz persönlich: „Ich wäre vermutlich nicht derselbe Bent geworden“