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Deshalb schwebten sieben Tonnen Kirchturm über Apenrade

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Der Kirchturm erwies sich als etwas „widerspenstig“. Die Handwerker der 1950er-Jahre hatten nach allen Regeln der Handwerkskunst die Holzkonstruktion befestigt, dass die acht dicken Pfosten schließlich durchgesägt werden mussten, um den Kirchturm gerade hochheben zu können.

In der zweiten Etappe der umfassenden Renovierung der Nicolaikirche ist nun der Dachreiter an der Reihe, der im Volksmund nur „Kirchturm“ genannt wird. Weil das tragende Betonfundament aufgrund rostender Eisenbänder dem Druck auf Dauer nicht standhalten wird, soll es durch eine Holzkonstruktion ersetzt werden. Damit die gebaut werden kann, hievte in dieser Woche ein starker Kran den Kirchturm vom Dach.