Deutsche Minderheit

Personalwechsel in den SFOs: Eltern stellen Fragen

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Catarina Bartling ist kommissarische Schulrätin beim Deutschen Schul- und Sprachverein für Nordschleswig (Archivfoto).

Ein Pädagoge des Apenrader KiM wechselte zur Rothenkruger SFO, dessen Leiter in den dortigen Kindergarten. Für den Pädagogen wurde eine Vertretung eingestellt. Was hat es mit dem Tausch auf sich? Die Schulrätin erklärt.

Personalwechsel an den Schulfreizeitordnungen (SFO) in Apenrade (Aabenraa) und Rothenkrug (Rødekro) sorgten für Fragen bei den Eltern.

Was war geschehen?

Begonnen hatte alles mit der plötzlichen Kündigung der Leitung des Deutschen Kindergartens in Rothenkrug. Marit Beckmann suchte neue Herausforderungen.

Stabilität für Kinder und Eltern bieten

Die Stelle musste schnell neu besetzt werden, denn „die Kinder brauchen eine stabile Umgebung, und für die sorgt auch die Leitung“, erklärt Catarina Bartling, kommissarische Schulrätin beim Deutschen Schul- und Sprachverein für Nordschleswig (DSSV). Das sei ebenso für die Eltern wichtig.

Schnelle Lösung gefunden

Die Lösung wurde schnell und unkompliziert im eigenen Haus gefunden: Kenny Jensen, bis vor Kurzem noch Leiter der Schulfreizeitordnung (SFO) in Rothenkrug, hat den Posten übernommen.

Problemlose und schnelle interne Wechsel

Damit wurde seine Stelle jedoch frei und musste neu besetzt werden. „Da wir personell an der Schulfreizeitordnung der Deutschen Privatschule Apenrade gut besetzt sind und dort über ein stabiles Team verfügen, haben wir dort nachgefragt und sind fündig geworden“, berichtet Bartling weiter.

Die Schulfreizeitordnung der DPA nennt sich KiM – Kind im Mittelpunkt.

Bis an der Rothenkruger SFO eine neue Leitung gefunden wird, übernimmt Stephan Gottschalk dort die Aufgabe. „Die Position in Rothenkrug wird neu ausgeschrieben, und wir erwarten, im Sommer eine neue Leiterin oder einen neuen Leiter einstellen zu können“, so die Schulrätin.

Solange Stephan Gottschalk an der Rothenkruger SFO arbeitet, musste eine Stellvertretung her. Die Stelle ist inzwischen ebenfalls wieder besetzt.

Welche Entwicklung es im Sommer geben werde, sei abzuwarten, sagt Catarina Bartling.