Kulturaustausch

Deutsch-dänische Konzertreihe: „Das werden wir wieder machen“

Veröffentlicht Geändert
Beim DanGer-Festival in Ladelund vergnügten sich rund 3.000 Gäste.

Ladelund auf deutscher und Renz auf dänischer Seite wollen an ihrem Schulterschluss für ein grenzüberschreitendes Musikevent festhalten. Kurt Asmussen vom Renzer Ortsverein hat dafür einen verheißungsvollen Kontakt geknüpft.

Etwa 3.000 Gäste strömten vergangenes Wochenende zum Ladelunder DanGer-Festival (Danmark/Germany). Es war Teil zwei des deutsch-dänischen Musikprojekts der Gemeinde Ladelund und des Einzugsgebietes von Renz nördlich der Grenze.

Zum Auftakt im Juni gab es in Renz ein eintägiges Konzert, in Ladelund folgte nun ein zweitägiges Minifestival.

Viele Helferinnen und Helfer und ein reibungsloser Ablauf

In den sozialen Medien hat es viel Lob für die Premiere in Ladelund gegeben. Dank der vielen Helferinnen und Helfer, einige auch von nördlich der Grenze, verlief das Event in Ladelund reibungslos. Deutsche und auch dänische Musikerinnen und Musiker, darunter Rikke Thomsen, traten auf.

Für Kurt Asmussen, Vorsitzender des Renzer Bürgervereins „Rens Egnsråd“ und Ideengeber der grenzüberschreitenden Konzertkooperation, sind die Rückmeldungen allemal ein Grund, an der Zusammenarbeit festzuhalten und den deutsch-dänischen Musikaustausch zu wiederholen. „Das werden wir wieder machen“, sagt der Pepersmarker.

An zwei Tagen wurde in Ladelund Musik geboten.

Künftig im Wechsel

Da beim nächsten Mal auch in Renz ein größer angelegtes Musikereignis über zwei Tage stattfinden soll, „haben wir uns erst einmal darauf verständigt, es alle zwei Jahre im Wechsel zu veranstalten. Für solche Events benötigt man Startkapital. Wir werden uns demnächst zusammensetzen und alles besprechen. Es kann aber durchaus sein, dass zwischen den großen DanGer-Konzertreihen kleinere Events stattfinden“, so Asmussen, seines Zeichens auch Stadtratspolitiker der Schleswigschen Partei in der Kommune Apenrade.

Er hofft, dass die künftigen deutsch-dänischen Musikveranstaltungen von kultureller und allem voran von politischer Seite Unterstützung finden werden.

Das Danger-Festival in Ladelund, Pendant zur Veranstaltung auf dänischer Seite in Renz, zeichnete sich durch eine idyllische Atmosphäre aus.

Daumen hoch vom Minister

Asmussen ist diesbezüglich optimistisch. Nach der Eröffnung des Ladelunder Festivals mit Claus Ruhe Madsen, schleswig-holsteinischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, hatte Asmussen die Gelegenheit, sich mit dem Minister mit dänischen Wurzeln am Rande der Veranstaltung über das deutsch-dänische Projekt zu unterhalten.

„Ruhe Madsen blieb an dem Abend recht lange und zeigte sich von der Veranstaltung und der grenzüberschreitenden Idee sehr angetan. Das lässt hoffen, dass wir von politischer Seite auch künftig Zuspruch bekommen und dadurch auf finanzielle Unterstützung bauen können. Das ist eine ganz wichtige Voraussetzung“, so Asmussen.

Kurt Asmussen hatte vor Jahren die Idee für Konzerte in Renz und verfolgte dabei den Gedanken, ein grenzüberschreitendes Projekt daraus zu machen (Archivfoto).