Ausflug

Club- und Treffmitglieder erlebten schöne Momente auf Alsen

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Zeit zum Klönschnack vor dem Badehotel

Das Nordborg-Ressort, ein historischer Hof und ein Badehotel waren Ziele beim gemeinsamen Ausflug des Apenrader Mittwochstreffs und des Rothenkruger Donnerstagsclubs.

„Von Ballebro setzten wir mit der Fähre nach Norburg über“, berichtet Irmgard Hänel, Vorsitzende des Rothenkruger Donnerstagsclubs. Der hatte zusammen mit dem Apenrader Mittwochstreff einen Halbtagsausflug auf die Insel Alsen (Als) angeboten.

„Ein toller Blick über das Wasser – bei bestem Wetter“, wie Hänel sagt.

Erster Halt mit Ausblick

Erster Halt war das kürzlich eröffnete „Norborg Ressort“, ein Ferienpark mit großem Badeland, Ferienhäusern und „Dänemarks längstem Pier“, so die Vorsitzende. Sie erzählte den mitfahrenden Gästen – es waren knapp 40 – außerdem, dass „es inzwischen 440 Sommerhäuser gibt, es aber bis 2030 noch weitere gebaut werden sollen, die dann allerdings verkauft werden sollen“.

Den Pier konnte die Gruppe allerdings nur aus der Ferne betrachten, denn „für Menschen, die schlecht zu Fuß sind, ist es zu weit zu gehen“, so Hänel. „Einige wollen jedoch wiederkommen und sich dort noch einmal auf eigene Faust umschauen“, weiß die Club-Vorsitzende. Trotzdem habe es genug anderes zu sehen gegeben, sagt sie.

Der Pier war aus der Ferne zu sehen.

Keine Spur des Empfangs – ein Missverständnis

Es gab vieles über den „Hakenhof“ zu erfahren.

Weiter ging es zum „Jollmands Gaard“, dem ältesten Bauernhof auf Alsen. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen sogenannten „Kroggård“, „der wie ein Haken gebaut ist und daher seinen Namen hat“, erzählt Hänel. Hier erwartete die Reisegruppe eine Überraschung, denn als sie dort ankam, stand schon ein anderer Bus dort.

Von den Freiwilligen, die sie in Empfang nehmen sollten, „war keine Spur zu sehen“. So mussten die Nordschleswigerinnen und Nordschleswiger warten. „Ein Versehen, wie sich herausstellte, denn die andere Gruppe hielt dort ungeplant und war nicht angekündigt, wurde aber für unsere Gruppe gehalten“, erzählt Irmgard Hänel. „Aber die Ehrenamtlichen gaben sich dann alle Mühe und entschuldigten sich.“

Ungeplante Rückfahrt

Das Badehotel Dyvig bot nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch eine schöne Kulisse.

Der Hof ist inzwischen ein Museum und nach Jahren des Verfalls aufwendig restauriert worden. „Ein lohnenswerter Ausflugsort, der durch viel freiwilliges Engagement instand gehalten wird.“ Auch hier sagten Teilnehmende, dem Hof einen erneuten Besuch abstatten zu wollen.

Abschließend wurde das „Badehotel Dyvig“ angesteuert, „wo wir Kaffee und die leckersten Kuchen und Torten bekamen und im Anschluss den tollen Blick genießen konnten. Und weil die Fährfahrt so schön war, nahm Busfahrer Paul Sehstedt an Land dieselbe Route zurück nach Apenrade und Rothenkrug. Ein sehr gelungener Ausflug“, so Hänel abschließend.