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Vorsitzwechsel bei Germania Sonderburg: Frank Sohrt übernimmt kommissarisch

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Der Vereinsvorstand will den Fokus nach dem Rücktritt des Vorsitzenden auf den Rudersport ausrichten.

Nach dem überraschenden Rücktritt von Finn Hoppmann als erstem Vorsitzenden des Deutschen Rudervereins Germania Sonderburg übernimmt der bisherige zweite Vorsitzende, Frank Sohrt, kommissarisch die Vereinsführung. Der Blick des Vereins richtet sich nach vorn.

Der deutsche Ruderverein Germania Sonderburg steht nach dem unerwarteten Rücktritt seines ersten Vorsitzenden, Finn Hoppmann, vor einer Übergangsphase. In einer kurzfristig einberufenen Sitzung hat der Vorstand entschieden, dass Frank Sohrt, bislang zweiter Vorsitzender, kommissarisch bis zur nächsten Generalversammlung den Vorsitz übernimmt.

Zu den Gründen und Vorwürfen, die im Kontext des Rücktrittes im Raum stehen, äußert sich der Vorstand nicht weiter. „Wir schauen jetzt nach vorn, und meine Aufgabe ist es, den Verein sicher zur nächsten Generalversammlung zu führen und zusammen mit dem Vorstand die besten Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Rudersport und das Vereinsleben wieder ins Zentrum zu rücken“, betont Frank Sohrt.

Nächste Generalversammlung im Februar 2026

Die nächste ordentliche Generalversammlung muss laut Satzung vor Ende Februar 2026 stattfinden und ist für Anfang bis Mitte Februar geplant.

Frank Sohrt ist 46 Jahre alt und stammt ursprünglich aus Hadersleben (Haderslev). Er lebt seit 1999 in Sonderburg, wo er studierte, eine Familie gründete und seitdem Vereinsmitglied ist. Seit zwei Jahren engagiert er sich aktiv im Vorstand, seine Rudererfahrung reicht bis in die frühen 1990er Jahre zurück.

Mit dem Führungswechsel will der Verein Stabilität bewahren und den Fokus wieder auf den Sport und das Vereinsleben richten.

Frank Sohrt ist seit über 20 Jahren Mitglied bei Germania.