Tennis

Titelverteidigerin Caroline Wozniacki hört mehr auf ihren Körper

Ritzau/svs
Melbourne
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Caroline Wozniacki hört ihrem Vater Piotr während des Trainings aufmerksam zu. Foto: Reuters/Edgar Su

Caroline Wozniacki ist die Titelverteidigerin bei den Australian Open, und die offizielle Auslosung meinte es gut mit der an drei gesetzten Spielerin.

Am Montag trifft sie in der ersten Runde auf die 24-jährige Belgierin Alison van Uytvanck. Die beiden haben erst einmal gegeneinander gespielt. Vergangenes Jahr in Rom gewann Caroline Wozniacki sicher mit 6:1 und 6:4.
Sollte Caroline Wozniacki die ersten beiden Runden überstehen, würde wahrscheinlich die mehrfache Grand-Slam-Gewinnerin Maria Sharapova auf sie warten.


Für die Dänin ist die Auslosung einem kleinen Aberglauben unterzogen. „Ich schaue nie die Auslosung. Das habe ich als Junior-Spielerin getan, aber dann verlor ich. Deshalb habe ich damit aufgehört, und ich fing an zu gewinnen, darum interessiere ich mich nicht mehr für die Auslosung.“


Noch im Oktober verriet sie, dass sie an einer chronischen Gicht-Krankheit leide, und dieses Gichtleiden versucht sie natürlich mit ihrer Tenniskarriere in Einklang zu bringen.


„Nachdem mir die Diagnose übermittelt wurde, war es eine Erleichterung. Jetzt versuche ich, extra gut auf meinen Körper aufzupassen und in ihn hineinzuhören.“


Die längere Spielpause im Dezember nutzte Caroline Wozniacki. „Ich hatte Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden, und ich konnte das Positive sehen. Das half meinem Körper, wieder in Balance zu kommen.“

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