Hall of Fame

Lotte Friis in die Ruhmeshalle des dänischen Sports aufgenommen

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Herning
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Lotte Friis ist die zweite Schwimmerin nach Dänemarks Jahrhundertsportlerin Ragnhild Hveger in der Hall of Fame. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Lotte Friis ist im Rahmen der Gala des dänischen Sports in Herning für ihre erfolgreiche Laufbahn geehrt worden. Die Schwimmerin ist das 34. Mitglied in der dänischen Hall of Fame.

Lotte Friis ist mit ihren 30 Jahren das jüngste Mitglied der Ruhmeshalle des dänischen Sports. Die Schwimmerin beendete im April 2017 ihre Karriere, die zahlreiche Höhepunkte über ihre Lieblingsstrecke 800 Meter Freistil bot.

„Es ist eine Riesenehre, in diesem Kreis aufgenommen zu werden. Das macht mich sehr stolz, denn das ist eine große Anerkennung meiner Karriere“, sagte Lotte Friis bei der Gala in Herning.

„Drei Medaillen bedeuten mir mehr als andere“, so die Schwimmerin: „Die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2008 ist die eine, auch weil sie so überraschend kam. Da ist auch der Weltmeister-Titel 2009, der erste WM-Titel im Schwimmen für Dänemark überhaupt. Und dann ist da noch das WM-Silber 2013, ein Jahr nach der großen Enttäuschung bei den Olympischen Spielen in London, als ich an mir selbst zweifelte.“

Für Danmarks Idræts-Forbund war die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking ein Meilenstein.

„Das war eine fantastische Leistung, und die Medaille war der Startschuss zur Renaissance des dänischen Schwimmsports“, sagt DIF-Vorsitzender Niels Nygaard: „Lotte gab mit ihrer Medaille in Peking den anderen dänischen Schwimmern die Richtung vor, die seitdem auch Spitzenergebnisse erzielten.“

Dänemarks Hall of Fame:

Badminton: Erland Kops, Lene Køppen, Morten Frost, Poul-Erik Høyer, Camilla Martin, Peter Gade
Basketball/Fußball/Handball: Knud Lundberg
Boxen: Tom Bogs
Fußball: Allan Simonsen, Morten Olsen, Preben Elkjær, Peter Schmeichel, Michael Laudrup, Brian Laudrup
Handball: Anja Andersen, Camilla Andersen, Lars Christiansen
Kajak: Erik Hansen
Leichtathletik: Wilson Kipketer
Motorsport: Ole Olsen, Erik Gundersen, Hans Nielsen, Tom Kristensen
Radsport: Ole Ritter, Niels Fredborg, Leif Mortensen
Reitsport: Lis Hartel
Rudern: Eskild Ebbesen
Schwimmen: Ragnhild Hveger, Lotte Friis
Segeln: Paul Elvstrøm, Jesper Bank
Tennis: Kurt Nielsen
Sportjournalismus: Gunnar „Nu“ Hansen

Lotte Friis mit Rikke Møller Pedersen und Jeanette Ottesen vor der Gala in Herning. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix
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