Handball-WM

„Das Heimfinale war unser großer Traum“

Lorcan Mensing
Hamburg
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Ein funktionierendes Team: Die dänische Handball-Nationalmannschaft der Herren. Foto: John MACDOUGALL / AFP / Ritzau Scanpix

Mikkel Hansen stach beim 38:30-Sieg Dänemarks gegen Frankreich heraus – doch es sei eine Teamleistung gewesen, sagte er nach dem Spiel.

Der Jubel der dänischen Handball-Nationalspieler sprach Bände. Der deutliche 38:30-Sieg der dänischen Nationalmannschaft über Frankreich war ein Ergebnis einer starken Mannschaftsleistung, auch wenn Mikkel Hansen sowohl als Torschütze als auch als Spielmacher herausstach.

„Die gesamte Mannschaft hat wahnsinnig gut gespielt. Ich habe zwar 12 Tore gemacht und einen guten Auftritt hingelegt, aber wir haben alle um jeden Zentimeter auf dem Spielfeld gekämpft. Dass wir einen so guten Start in die Partie hingelegt haben, hat uns einiges vereinfacht. Danach waren wir auch einfach in einem Flow“, sagt der Mann des Spiels, Mikkel Hansen, zu TV2.

„Wir haben selten auf einem so hohen Niveau gespielt. Alles hat bei uns geklappt. Wir haben aber auch sehr klug agiert und die richtigen Entscheidungen getroffen, vor allem im Angriff. Das war wohl unser bestes Angriffsspiel bei dieser WM. Ich freue mich vor allem, dass jeder Spieler auf dem Platz Verantwortung übernommen hat. Das macht eine Einheit aus. Wir kämpfen füreinander“, so Hansen, dem Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen zustimmt.

„Ich weiß ehrlich gesagt gerade gar nicht, was ich sagen soll. Mir fehlen die Worte. Ich bin unglaublich stolz auf meine Spieler, die von Beginn an um jeden Ball gekämpft haben. Sowohl Magnus Landin als auch Henrik Møllgaard waren eigentlich angeschlagen und haben trotzdem alles gegeben. Rasmus Lauge, Morten Olsen und Mikkel Hansen haben das Spiel aus dem Rückraum heraus unheimlich diszipliniert und taktisch klug gestaltet.

Anders Zachariassen hat ein überragendes Spiel am Kreis gemacht und unsere Außen hatten wieder eine 100-Prozent-Quote. Bei einem so kaltschnäuzigen, disziplinierten und kämpferischen Einsatz kann ich nur sagen, dass ich stolz bin“, sagt Jacobsen zu TV2.
Dänemark-Torhüter Janick Green fiebert nun dem Finale in Herning am Sonntag voller Vorfreude entgegen.

„Dafür haben wir gekämpft. Das Heimfinale war unser großer Traum und unser Ziel. Das bedeutet uns viel. Ich freue mich unwahrscheinlich, vor 15.000 Zuschauern in Dänemark das Finale spielen zu dürfen. Das wird ein fantastisches Erlebnis“, so Green.

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