Fussball

Trauriger Abschluss für Simon Poulsen

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Der Vertrag von Simon Poulsen läuft in zwei Wochen aus. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Mit einer 0:3-Heimniederlage gegen den FC København verabschiedeten sich die Superliga-Fußballer von SønderjyskE in die Winterpause. Für Simon Poulsen war es ein trauriger Abschluss des Jahres, vielleicht sogar seiner sportlichen Laufbahn.

Der Vertrag des 31-fachen Fußball-Nationalspielers läuft am 31. Dezember aus. Eine Entscheidung über seine Zukunft soll nach einem Gespräch in dieser Woche fallen.

„Die Lust zum Weitermachen ist da. Erste Priorität ist SønderjyskE, ich fühle mich hier sehr wohl. Wir werden sehen, ob wir uns auf irgendwas verständigen können. Es kann aber auch sein, dass ich, wenn ich alles ein wenig auf Abstand bekomme, vielleicht selbst zum Schluss komme, dass es vorbei ist“, sagt Simon Poulsen.

Der 34-Jährige hat ein Jahr mit schwankenden Leistungen hinter sich und machte gegen den FCK nicht eines seiner besten Spiele.

„Sollte es mein letztes Spiel gewesen sein, war es ein trauriger Abschluss“, meint Simon Poulsen: „Wir waren nicht dort, wo wir sein mussten, um punkten zu können. Wir haben nicht nur gegen Robert Skov verloren, sondern gegen eine richtig starke Mannschaft. Auf dem Papier ist der FCK besser, und das haben die diesmal auch auf dem Rasen gezeigt. Wir haben verdient mit 0:3 verloren.“

Der Linksverteidiger, der Anfang 2017 nach fast einem Jahrzehnt im Ausland zu SønderjyskE zurückkehrte, zeigte sich mit der ersten Saisonhälfte unzufrieden.

„Unsere Punktausbeute ist ungenügend. Wir haben nicht die Siege geholt, die wir hätten holen müssen. Besonders nicht in den vergangenen Wochen, wo wir zu wenig Tore erzielt und auch zu viele Gegentreffer hingenommen haben. Ich hatte im Verlauf der ersten Saisonhälfte das Gefühl, dass wir die Dinge im Griff hatten, als wir auf dem vierten Tabellenplatz standen, aber das ist nicht mehr so. Ich bin davon überzeugt, dass wir das wieder drehen können, aber der Abschluss des Jahres gibt uns irgendwie doch ein schlechtes Gefühl“, meint Simon Poulsen.

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