Mai-Steuerschätzung

Hamburg muss mit weniger Steuereinnahmen rechnen

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Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) geht in den kommenden Jahren von weniger Steuereinnahmen aus als bislang geplant. (Archivbild)

Hamburgs Steuereinnahmen werden der Steuerschätzung zufolge in den kommenden Jahren niedriger ausfallen als bislang geplant. Allerdings fällt der Rückgang noch relativ moderat aus.

Die Hansestadt Hamburg muss in den kommenden Jahren mit etwas weniger Steuereinnahmen auskommen als bislang geplant. Laut der Prognose der Finanzbehörde auf Basis der Mai-Steuerschätzung kann die Stadt in diesem Jahr zwar noch mit 131 Millionen Euro mehr rechnen als in der Herbst-Steuerschätzung des vergangenen Jahres veranschlagt. Wie die Finanzbehörde mitteilte, summierten sich die Mindereinnahmen in den Jahren danach bis 2029 jedoch um 51 Millionen Euro.

Dass die erwarteten Steuereinnahmen nur geringfügig sinken, führt die Finanzbehörde im Wesentlichen auf sinkende Beiträge für den Länderfinanzausgleich zurück.

Insgesamt geht die Finanzbehörde in diesem Jahr von Einnahmen in Höhe von rund 16 Milliarden Euro aus. 2026 seien es etwa 16,3 Milliarden Euro, 2027 knapp 16,8 Milliarden, 2028 fast 17,2 Milliarden Euro und 2029 seien es etwa 17,6 Milliarden Euro.