Minderheitenpolitik

Generalsekretär der dänischen Minderheit auf Schloss Schackenborg

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Lasse Rodewald spricht im Rahmen des Schackenborg-Dialogs.

Am 30. Oktober stellt sich der neue SSF-Generalsekretär aus der dänischen Minderheit, Lasse Rodewald, im Rahmen des Schackenborg-Dialogs dem Publikum vor. Er wird seine Visionen für das deutsch-dänische Grenzland erläutern – und Stellung zu aktuellen Entwicklungen in der europäischen Minderheitenpolitik nehmen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Schackenborg-Dialog“, gemeinsam mit „Tønder Amts Grænseforening“, wird sich der neue Generalsekretär von Sydslesvigsk Forening (SSF), Lasse Rodewald, am Donnerstag, 30. Oktober, von 17.30 bis 19.00 Uhr dem Publikum im Schloss in Mögeltondern vorstellen und seine Visionen für die dänische Minderheit sowie für das deutsch-dänische Grenzland erläutern.

Lasse Rodewald war bis vor kurzem viele Jahre Presse- und Kulturchef der deutschen Botschaft in Kopenhagen.

Wahlentscheidung im Blick

In der Fragestunde wird er auch zur Entscheidung der Europäischen Minderheiten-Union (FUEV) Stellung nehmen müssen, die vor wenigen Tagen eine Vertreterin der deutschen Minderheit aus Ungarn zur neuen Präsidentin gewählt hat, während die Kandidaten der dänischen und der deutschen Minderheit – sowohl Jens A. Christiansen als auch Gösta Toft – bei der Abstimmung klar unterlegen waren.

Wie geht es nun weiter, Lasse Rodewald? Wird die europäische Minderheiten-Politik künftig etwa „orbanisiert“?, stellen sich die Veranstalter die Frage. 

Eintrittskarten gibt es unter https://schackenborg.dk/arrangementer/#

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