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Neue Pacht in Süderhaff: Noch immer nicht alle Details geklärt

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Süderhaff/Sønderhav
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Kommune Apenrade hat Verhandlungen mit favorisierten Interessenten für den Imbissbetrieb in Süderhaff nach wie vor nicht abgeschlossen. Laut Ausschreibung werden einige bauliche Maßnahmen zu erfolgen haben.

Kommune Apenrade hat Verhandlungen mit favorisierten Interessenten für den Imbissbetrieb in Süderhaff nach wie vor nicht abgeschlossen. Laut Ausschreibung werden einige bauliche Maßnahmen zu erfolgen haben.

Nach der Ausschreibung für die Nutzung der Parkfläche in Süderhaff mit Imbissbetrieb hat die Kommune Apenrade bekanntlich Verhandlungen mit einem Bieter aufgenommen. Das ist schon eine Weile her. Wie ist der Stand der Dinge? Müsste der Prozess nicht allmählich abgeschlossen sein, und wer wird der kommende Pächter? Konkrete Antworten auf diese Fragen sind von der Kommune immer noch nicht zu bekommen. „Es gibt da noch Dinge, die untersucht werden müssen“, hält sich Bent Sørensen (V), Vorsitzender des Technischen Ausschusses, mit Details nach wie vor zurück. Laut Ausschreibung werden einige bauliche Maßnahmen zu erfolgen haben.

„Dabei müssen unter anderem Vorschriften der Küstenschutzverordnung berücksichtigt werden“, so der Ausschussvorsitzende. Andere Bieter sind skeptisch, weil sich der Prozess in die Länge zieht. Sie würden gerne wissen, woran sie sind und fragen sich, warum sie keine Rückmeldung über den Stand der Dinge erhalten. Spekuliert wird, dass die Verhandlungen festgefahren sind und womöglich eine neue Verhandlungsrunde eingeleitet wird. Bent Sørensen dazu: „Die Verhandlungen sind überhaupt nicht festgefahren. Es sind, wie gesagt, noch einige praktische Details, die geklärt werden müssen. Die Reaktionen sind aber nachvollziehbar.“

Auch die Angehörigen der verstorbenen Annie Bøgild, die den legendären Hotdog-Stand weiterbetreiben, wissen noch nicht, woran sie sind. Ein neuer Pächter müsse aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass sich die Imbissbelegschaft nach einer neuer Arbeit umsehen muss. „Denkbar wäre vielleicht, dass Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden, da sie den Betrieb gut kennen“, so Sørensen. Er bedauere, dass die Sache noch nicht in trockenen Tüchern ist. „Wir haben letztendlich aber eine Verpflichtung gegenüber allen Bürgern, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“.

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