VUC Syd

Neuanfang für VUC – mit Hauptsitz in Apenrade

Neuanfang für VUC – mit Hauptsitz in Apenrade

Neuanfang für VUC – mit Hauptsitz in Apenrade

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Haderslev
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Das VUC-Lighthouse in Hadersleben wird verkauft und seinen Status als Hauptsitz verlieren. Foto: Ute Levisen

Der kommissarisch eingesetzte Vorstand des VUC Syd hat am Dienstagabend seinen Bericht über die Zukunftsperspektiven des VUC Syd an das Unterrichtsministerium abgeliefert. Folgt dieses den Empfehlungen, bedeutet dies das Aus für die Erwachsenenbildungseinrichtung in ihrer jetzigen Organisation – und zugleich einen Neuanfang.

Der Vorstand des VUC Syd empfiehlt in seinem abschließenden Bericht eine Verlagerung des Hauptsitzes von Hadersleben nach Apenrade. Der Unterricht soll in Apenrade, Sonderburg und Hadersleben beibehalten werden, wenngleich angesichts des prognostizierten markanten Schüler-Schwunds in wesentlich geringerem Umfang und – was Hadersleben angeht – in gemieteten Räumlichkeiten.

Vermietung von Immobilien

In Tondern wird der Unterricht ins Tønder Gymnasium bzw. in die neue FGU-Abteilung (vorbereitende Grundausbildung) ausgelagert.
Alle Immobilien in Hadersleben, Gramm und Tondern sollen veräußert werden. Zugleich, so die Empfehlung, sollen Kredite fünf Jahre tilgungsfrei sein.
Die VUC-Immobilien in Apenrade und Sonderburg bleiben in VUC-Regie und werden zum Teil vermietet.

Heftige Kritik seitens der Ministerin

Ein neuer Vorstand soll den Betrieb und die lokale Verankerung der Bildungseinrichtung im Landesteil sichern.
Heute wird der Bericht dem Unterrichtsausschuss des Folketings vorgelegt.
Zuvor hatte Unterrichtsministerin Merete Riisager (Liberale Allianz) harsche Kritik an dem früheren Vorstand und Leitung geübt, die mit ihrem Agieren bzw. Nicht-Agieren die Zukunft der Einrichtung aufs Spiel gesetzt hatten.

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