Deutsche MInderheit

Jessica und Thorsten Müller sind jetzt Mitglieder beim DRH

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Jessica und Thorsten Müller schauen sich die Präsentation über das Rudern im DRH an, die Anton Hirschauer (links) auf den Rechner geladen hat.

Draußen sein, Sport treiben und die Gemeinschaft pflegen. Die Vorsitzende des Deutschen Rudervereins Hadersleben, Angelika Feigel, NRV Rudertrainer Thomas Ihnen und Anton Hirschauer berichteten kürzlich, warum es gut ist, im DRH zu sein. Nun hat der Verein zwei Mitglieder mehr, mindestens.

„Eigentlich immer“, sagt Rudertrainer Thomas Ihnen und Angelika Feigel, Vorsitzende des Deutschen Rudervereins Hadersleben stimmt zu. Eigentlich immer wirbt Thomas Ihnen für das Rudern in der deutschen Minderheit und fragt in Gesprächen, ob das Gegenüber nicht mal vorbeikommen will, um sich das Rudern und die Vereine anzuschauen.

Angelika Feigel hat zum Infoabend geladen, mit dabei sind Thomas Ihnen und Anton Hirschauer, kommissarischer Pressewart des Nordschleswigschen Ruder-Verbandes (NRV), sowie Jessica und Thorsten Müller, die zwei Gäste. „Wir kennen uns bereits“, sagt Thorsten Müller und schaut zur Vorsitzenden bei der Frage, wie das Ehepaar auf den Ruderverein aufmerksam geworden ist.

In Sommerstedt neues Zuhause gefunden

Jessica und Thorsten Müller wohnen seit 2022 in Dänemark, arbeiteten im Westen Deutschlands, im Ruhrgebiet, und haben sich nun ihren Traum erfüllt und in Dänemark ihre neue Heimat in Sommerstedt (Sommersted) gefunden. Noch sind einige Abende mit einem Sprachkurs gefüllt, aber perspektivisch wollen sie die Abende anders verbringen – gern sportlich, gern in Gemeinschaft.

Beides kann der DRH bieten. Es gibt einen Kraftraum, Ruderboote, natürlich, und auf gemütliches Zusammensein nach dem Training und einen Plausch werde Wert gelegt, versichert Angelika Feigel. Und da es eine Jugendgruppe gebe, könnte der 15-jährige Sohn auch gern einmal vorbeischauen, sagt die Vorsitzende, die dann beim Stichwort Gemeinschaft noch auf ihr Steckenpferd zu sprechen kommt.

Das Wanderrudern, von dem sie Jessica und Thorsten Müller berichtet. Limfjord, die großen Flüsse Deutschlands, Neuruppin, für ein paar Tage geht es mit Familien auf sommerliche Rudertouren in anderen Gewässern.

„Wie viele Mitglieder hat der Ruderverein?“, fragt Thorsen Müller. „So 180“, antwortet Angelika Feigel. „Ja, es ist schwerer, neue Mitglieder zu finden“, sagt Thomas bevor an diesem Abend die beiden späteren Neumitglieder im Vereinsheim eintreffen, und Angelika Feigel stimmt zu. „Aber das geht ganz vielen Vereinen so“, fügt Thomas Ihnen hinzu, das sei ihm in den vergangenen 10, 15 Jahren aufgefallen.

Ihnen, der im Sommer zum NRV stieß, sagt, die Corona-Pandemie hätte in den Rudervereinen für einen Rückgang des Interesses bei jungen Menschen gesorgt.

Es müsse sich einfach herumsprechen, dass es Spaß mache, ist er überzeugt. Aber: Angelika Feigel sieht auch ein anderes Freizeitverhalten bei jüngeren Menschen. Dinge, die zu etwas verpflichten, würden eher abgewählt.

Jessica und Thorsten Müller aber nicken am Ende des Infoabends und Thorsten Müller unterschreibt eine Familienmitgliedschaft.