Wiedereröffnung

Freude über zurückkehrende Schüler

Freude über zurückkehrende Schüler

Freude über zurückkehrende Schüler

Apenrade/Aabenraa
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Die Klassenzimmer der Deutschen Privatschule Apenrade werden sich ab Montag wieder mit Leben füllen. (Archivfoto) Foto: Privat

Die Schülerinnen und Schüler können allerdings erst am Montag wieder zurück in die Schule. Dafür gibt es mehrere Gründe, erklärt die Schulleiterin.

Bisher können nur die Schülerinnen und Schüler bis zur vierten Klasse wieder tagtäglich in die Schule. Ab Donnerstag sollen nun wieder alle Mädchen und Jungen der dänischen Volksschulen wieder zurückkommen können, nachdem sie in die Corona-Pause geschickt wurden. Das hat die Regierung am Dienstagmorgen nach nächtlichen Wiedereröffnungsverhandlungen bekannt gegeben.

Freude für die Schülerinnen und Schüler

Die Nachricht kommt bei Catarina Bartling, der Leiterin der Deutschen Privatschule Apenrade (DPA), gut an. Sie freue sich für die Schüler, die nun wieder in den gewohnten Alltag zurückkehren könnten, sagt sie. Und auch für die Kollegen freue sie sich, denn für sie gebe es wieder einen festen Stundenplan, der es leichter mache, den Unterricht zu planen, fügt sie hinzu.

Start am Montag

Allerdings werden die Fünft- bis Neuntklässler nicht schon am Donnerstag an die DPA zurückkehren können. „Es gilt zum einen, noch darauf zu warten, welche Corona-Regeln wir erfüllen müssen. Wir müssen sehen, wie wir die umsetzen können“, erklärt Bartling. „Zudem haben wir die Woche vorbereitet, Lehrer für Online- und Präsenzunterricht freigestellt, und die geplanten Unterrichtseinheiten sollen erst abgeschlossen werden. Darüber hinaus wird es zu großen Stundenplanänderungen kommen“, begründet sie weiter.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir ohne Schutzregeln auskommen werden.

DPA-Leiterin Catarina Bartling

Catarina Bartling geht davon aus, dass es weiterhin Corona-Maßnahmen geben wird, die es einzuhalten gilt. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir ohne Schutzregeln auskommen werden“, so die DPA-Leiterin. Sie geht zudem davon aus, dass die Schüler ab zwölf Jahren weiterhin zweimal in der Woche auf eine Corona-Infektion getestet werden. „Das wird eine große Herausforderung für die Kommune, denn wenn an allen Schulen bald viele Hundert Schülerinnen und Schüler getestet werden sollen, dann müssen neue Mitarbeiter gefunden werden, die diese Tests durchführen können. Und ich weiß, dass das nicht einfach ist, die zu finden“, berichtet sie.

Lob für Test-Einsatz der Kommune

Catarina Bartling lobt den Test-Einsatz der Kommune. „Das funktioniert wirklich hervorragend“, sagt sie. Wenn die älteren Schüler nun zum regulären Unterricht zurück an die Schule kommen, müssten allerdings etwa 60 Jungen und Mädchen mehr getestet werden.

Catarina Bartling hofft nun, dass die Situation ohne Komplikationen bis zu den Sommerferien anhält, sodass „wir alle ein wenig mehr Normalität bekommen und mit Ruhe in die Ferien gehen können“.

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