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Apenrader Ringreiten: Mit Zuversicht ins kommende Jahr

Apenrader Ringreiten: Mit Zuversicht ins kommende Jahr

Apenrader Ringreiten: Mit Zuversicht ins kommende Jahr

Apenrade/Aabenraa
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Das Apenrader Ringreiten gilt als das größte Ringreiterfest in Nordschleswig. (Archivfoto vom Ringreiten 2019) Foto: Karin Riggelsen

Das große Fest wurde wegen der Corona-Krise abgesagt. Im kommenden Jahr soll es jedoch wieder stattfinden, verspricht ein Vorstandsmitglied.

„Wenn ich morgens am Ringreiterplatz vorbeifahre und das schöne grüne Gelände und die tolle neue Liebesallee sehe, die in diesem Jahr zum Ringreiten eingeweiht werden sollten, dann überkommt mich ein sehr trauriges Gefühl“, gesteht Matthias Andresen, Vorstandsmitglied des Apenrader Ringreiterfestes (Ringriderfesten Aabenraa), gegenüber dem „Nordschleswiger“.

Noch bevor Staatsministerin Mette Frederiksen am Montagabend erklärte, dass alle Veranstaltungen bis Ende August abgesagt werden müssen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hatte der Ringreiter-Vorstand beschlossen, das Fest abzusagen. „Ein Ringreiten ohne Handschlag und Umarmung konnte es in unseren Augen nicht geben“, erklärte das Vorstandsmitglied.

„Das ist natürlich ein herber Schlag, nicht nur für uns, sondern für alle Veranstalter“, findet Andresen, der wie so viele andere auch, „einer merkwürdigen Zeit“ entgegenblickt.

Wie sich die Absage des diesjährigen Ringreitens auf die finanzielle Situation des Apenrader Ringreitervereins auswirkt, steht noch nicht fest. „Wir versuchen, die Ausgaben weitestmöglich zu minimieren. Einige Verträge mit Lieferanten müssen wir jedoch erfüllen“, erklärt das Vorstandsmitglied.

Doch dass es im kommenden Jahr ein Ringreiten in Apenrade geben wird, davon ist er fest überzeugt. „Wir werden außerdem versuchen, aus den Hilfspaketen, die die Regierung für Veranstaltungen wie die unsrige zur Verfügung stellt, Mittel zu bekommen. Und wir hoffen, dass unsere Sponsoren und Zusammenarbeitspartner uns auch im nächsten Jahr die Treue halten“, so Matthias Andresen. Doch auch ohne die staatliche Hilfe könne das Fest überleben, berichtete er.

2021 soll es dann ein umso schöneres Fest geben, verspricht Andresen. Dann kann das Apenrader Ringreiten nämlich sein 125-jähriges Bestehen feiern.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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