Leserbrief

„Nørreport: Darum muss gebaut werden!“

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Die beiden Stadtratspolitiker der Schleswigschen Partei, Erwin Andresen und Kurt Asmussen, erläutern in ihrem Leserbrief die Notwendigkeit, dass am Nørreport neuer Wohnraum entsteht – auch wenn einige Bürgerinnen und Bürger andere Wünsche äußern.

Wir haben Verständnis dafür, dass einige den Nørreport so erhalten möchten, wie er ist. Grüne Flächen sind wichtig für Lebensqualität und Stadtleben. Dennoch möchten wir erläutern, warum wir der Meinung sind, dass gerade hier gebaut werden sollte.

Die Möglichkeiten für Neubauten in Apenrade sind aufgrund der geografischen Lage der Stadt stark begrenzt. Apenrade ist von Wald umgeben, wo nicht gebaut werden darf. Deshalb müssen wir die Innenstadt verdichten, wenn wir die Stadt weiterentwickeln wollen.

Im Gegensatz zu unseren Stadtratskollegen Gjerlevsen, Køpke und Panbo sind wir der Ansicht, dass es wirtschaftlich nicht verantwortbar ist, 20 Millionen Kronen in den Erwerb und Abriss alter Gebäude zu investieren, ohne die seit Jahren geplante Wohnbebauung umzusetzen. Die derzeitige Grünfläche wurde ursprünglich als temporärer Stadtraum angelegt und kann nicht alleiniger Grund dafür sein, die Entwicklung zu stoppen.

Das nun vorliegende Konzept basiert auf der Zusammenarbeit mit Realdania und passt die Neubauten an den Charakter des Viertels an. Es bleiben Grünflächen erhalten, wie es sich die Bürger gewünscht haben. Gleichzeitig entstehen dringend benötigte Wohnungen sowie eine öffentliche oder kulturelle Einrichtung, die das Leben in der Fußgängerzone beleben soll. Hier entsteht echte Entwicklung – mit Augenmaß.

Kurt Asmussen
Pebersmarkvej 31
Renz (Rens)

und

Erwin Andresen
Uge Kådnervej 2
Uk (Uge)

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers“.