Coronavirus

Keine Berechnungen zur Grenzöffnung

Keine Berechnungen zur Grenzöffnung

Keine Berechnungen zur Grenzöffnung

Ritzau/Walter Turnowsky
Kopenhagen/Nordschleswig
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Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Mette Frederiksen möchte das Serum Institut bitten die Konsequenzen von einer Reihe von Öffnungen durchzurechnen. Eine Öffnung der Grenze ist nicht dabei.

Was eine mögliche Öffnung der Grenze bedeutet, will Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) weiterhin nicht durchrechnen lassen.

Dies geht aus einer Mail hervor, die sie an die Parteivorsitzenden bezüglich einer Öffnung der Gesellschaft geschrieben hat, schreibt BT.

„Bezüglich der vorübergehenden Grenzkontrolle mit einem Einreiseverbot werde ich gemäß der „Aftale om anden fase af en kontrolleret genåbning“ spätestens am 1. Juni Stellung beziehen“, heißt es in der Mail.

Im Vorfeld der Verhandlungen zur Zweiten Phase der Öffnung der Gesellschaft ließ die Regierung das Serum Institut 11 Szenarien durchrechnen. Eine Öffnung der Grenzen war bei keinem der Szenarien dabei.

Nach hartem Druck von vor Radikale Venstre und Venstre wurde ihr in der Absprache zur Öffnung, das Versprechen abgerungen bis spätestens 1. Juni eine Aussage zur Grenzöffnung zu treffen.

Während einer TV-Debatte Donnerstagabende öffnete Frederiksen erstmalig die Tür einen Spalt breit zu einer „kleinen“ Öffnung der Grenze. Besucher mit einem Mietvertrag für ein Sommerhaus sollen über die Grenze gelassen werden. Kurz zuvor hatte auch die Dänische Volkspartei in dieser Frage eine Kehrtwende vollzogen.

Dafür soll das Serum Institut durchrechnen was es für die Infektion bedeutet, sollten Museen, Theater, Zoos und Vergnügungsparks öffnen, geht aus der Mail hervor, die BT in voller Länge veröffentlicht hat.

Auch die noch geschlossenen Ausbildungsstätten erwägt die Staatsministerin zu öffnen.
Ebenso sind Volkshochschulen, DR, TV2 und Sporthallen in der Mail erwähnt.

Zuletzt 16.34 Uhr aktualisiert

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