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Dänemark will die Masken fallen lassen

Dänemark will die Masken fallen lassen

Dänemark will die Masken fallen lassen

Ritzau/hm
Kopenhagen
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Seit einigen Monaten gehört der Mundschutz zur täglichen Standardausrüstung. Foto: Mads Dalegaard/Ritzau Scanpix

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Das Tragen eines Mundschutzes schien vor Corona in heimischen Gefilden undenkbar, nun ist das Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung Gewohnheit, von der sich die Dänen aber im Laufe des Jahres verabschieden wollen. Es gibt einen Plan.

Eine breite parlamentarische Mehrheit hat sich in der Nacht zu Dienstag unter anderem dafür ausgesprochen, die Pflicht, eine Maske zu tragen, aufzuheben. Dies bestätigte Jakob Ellemann-Jensen, Vorsitzender der Partei Venstre, nach den nächtlichen Verhandlungen.

Abschied vom Mundschutz

Wenn alle Personen in Dänemark über 16 Jahre, die geimpft werden wollen, geimpft sind, soll die Mundschutzpflicht wegfallen. Laut Impfkalender wird dies nach jetzigem Stand der Dinge Ende August der Fall sein.

Seit August vergangenen Jahres müssen in Bussen und Bahnen Masken getragen werden. In Kinderbetreuungsstätten gilt eine Maskenpflicht für Eltern und Besucher über zwölf Jahre. Auch der Besuch des Friseurs geht nicht ohne. Im Restaurant ist der Mundschutz ebenso Pflicht – bis man sich hingesetzt hat.

Besondere Situationen

In der neu getroffenen Vereinbarung steht allerdings auch, dass die Gesundheitsbehörde in besonderen Situationen neue Empfehlungen geben kann.

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