Umwelt und Natur

Mehr Recycling soll Wirtschaft zugute kommen

jt
Kopenhagen
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Foto: Per Morten Abrahamsen/Ritzau Scanpix/Bam

Elf Initiativen und 60 Millionen Kronen sollen über die kommenden vier Jahre die sogenannte zirkuläre Wirtschaft in Dänemark ankurbeln.

Die dänische Regierung hat zusammen mit der Dänischen Volkspartei (DF) und den Radikalen eine Absprache für mehr Recycling vereinbart. Insgesamt sollen elf Initiativen im Bereich der zirkulären Wirtschaft eingeführt werden, darunter eine standardisierte Einsammlung von Haushaltsabfällen.

Rund elf Millionen Kronen sollen laut Regierung dafür investiert werden. Die Initiativen sollen zudem Unternehmen davon überzeugen, ihre Mengen an Abfällen zu reduzieren und mehr wiederzuverwerten. „Zirkuläre Wirtschaft ist nicht nur eine grüne Möglichkeit der Wiederverwertung. Es ist zugleich eine Notwendigkeit. Wir müssen die Art und Weise, wie wir produzieren und verbrauchen neu überdenken“, erklärt der Umwelt- und Nahrungsmittelminister, Jakob Ellemann-Jensen (Venstre), zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Bei den Radikalen ist die umweltpolitische Sprecherin, Ida Auken, mit der neuen Vereinbarung zufrieden. „Es bringt nichts, dass jede Kommune die Abfälle anders sortiert und einsammelt. Das werden wir zum Glück nun ändern“, so Auken. Ihre Partei wünscht sich im Jahre 2050 ein komplett abfallfreies Dänemark. „Wenn das Realität werden soll, dann müssen wir die Ärmel hochkrempeln“, sagt sie.

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