U-Boot-Fall

Obduktion: Todesursache weiter ungeklärt

jt/ritzau
Kopenhagen
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Das U-Boot Nautilus Foto: Scanpix

Die Obduktion der schwedischen Journalistin Kim Wall hatte mehrere Messerstiche im Unterleib und Brustkorb erwiesen. Die Todesursache bleibt jedoch unklar.

Wie die schwedische Journalistin Kim Wall an Bord des U-Bootes Nautilus zu Tode kam, ist bisher noch unklar. So lautet der Obduktionsbericht, den der Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen am Dienstagnachmittag bei der Gerichtsverhandlung vorgelegt hat. Bei derselben Gelegenheit muss sich der U-Boot-Bauer Peter Madsen zum zweiten Mal nach seiner Verhaftung vor Gericht verantworten.

Insgesamt wurde der Torso der Journalistin postmortal mit 14 Messerstichen versehen. Kopf, Arme und Beine seien mit einer Säge vom Körper getrennt worden.

Darüber hinaus seien bei einer Untersuchung des Computers des Angeklagten,Videos gefunden worden, die Hinrichtungen von Frauen zeigten, erklärte der Staatsanwalt vor Gericht. Die Videos sollen laut Staatsanwaltschaft echt sein.

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