Stau auf der A7

Ein Hindernisparcours zum Ferienbeginn

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Apenrade/Aabenraa
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Auf den knapp 1.000 Kilometern der A7 wird an vielen Stellen gebaut, kritisch wird es bereits südlich der Rader Hochbrücke.

Die Zeit der Arbeit neigt sich für viele, für eine gewisse Zeitspanne, dem Ende entgegen. Denn an diesem Wochenende beginnen in Dänemark die Sommerferien. Ein Grund zur Freude, doch werden sich denjenigen, die es mit dem Auto in den Süden zieht, viele Hindernisse in den Weg stellen.

Für jütländische Autofahrer ist die Verbindung ins südliche Urlaubsparadies die Autobahn A7. Die dänische Interessenorganisation der Autofahrer FDM hat die Baustellen auf der knapp 1.000 Kilometer langen Verbindungen gezählt und kommt auf 43 größere.

Das Geduldsspiel wird vermutlich schon recht bald nach dem Grenzübertritt beginnen. Südlich der Rader Hochbrücke wird die Autobahn sechsspurig ausgebaut. Größere Baustellen befinden sich zwischen Neumünster Nord – Großenaspe auf 13 Kilometern, Großenaspe – Henstedt-Ulzburg auf 12 Kilometern und Hensted-Ulzburg – Hamburg auf 11 Kilometern.

Nadelöhr Elbtunnel

Sind diese Baustellen gemeistert, wird es vor dem Elbtunnel aufgrund von Lärmschutzarbeiten eng. Der Tunnel selbst wird ausgebaut und von Sonnabend, 7. Juli, 22 Uhr bis Sonntag, 8. Juli, 7 Uhr, geschlossen.

In dieser Zeit wird der Verkehr aus dem Norden durch die Hansestadt über die Elbbrücke geleitet. Noch einmal wird der Elbtunnel von Sonnabend, 28. Juli, 22 Uhr, bis Sonntag, 29. Juli 5 Uhr, geschlossen. Auch auf der Spur Richtung Norden wird einiges los sein. In den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beginnen am 28. Juni die Ferien, in einigen anderen Bundesländern haben am Wochenanfang die Schulferien bereits begonnen.

Das bedeutet: Die Reisewelle nach Dänemark wird an den kommenden Sonnabenden aufgrund des Bettenwechsels in den Ferienhäuser stark sein. Eine kurze Einkaufstour nach Deutschland, kann dann lang werden. Es gilt, an diesen Tagen die Autobahn inklusive Grenzübergang zu meiden und Nebenstrecken zu nutzen.

Es wird also voll auf Deutschlands Autobahnen und die Nerven der Autofahrer müssen stark sein, bevor sie sich in den bergen oder am Meer erholen können.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Eine neue Laufbahn“