Blaulicht

Großbrand in Sommerhaus-Gebiet

cvt/Ritzau
Blokhus
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Foto: Claus Bjørn Larsen/Ritzau Scanpix

In Vendsyssel im äußersten Norden Dänemarks brannten am frühen Sonnabendnachmittag mindestens drei Sommerhäuser. Die Flammen sprangen über die Dünen. Das Feuer sei außer Kontrolle, so die Polizei zunächst – bis am Nachmittag Entwarnung kam.

Ein Großbrand ist am Sonnabend bei Blokhus in Nordjütland ausgebrochen. Die Polizei warnte am Mittag davor, sich in der Gegend aufzuhalten – es bestehe Lebensgefahr.

„Es ist ein sehr großes Gebiet, in dem viele Sommerhäuser liegen. Das Sommerhausgebiet ist weitflächig bepflanzt und es ist knochentrocken“, berichtete Wachleiter Karsten Højrup Kristensen von der Polizei von Nordjütland am Mittag.

Die nordjütische Feuerwehr kämpfte gegen die Flammen. „Wir haben viele Leute im Einsatz, die jede Menge zu tun haben, wir können derzeit also nichts dazu sagen, wie umfassend das Ganze ist. Aber es scheint recht umfangreich zu sein“, so der Feuerwehr-Wachleiter zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Laut Polizei handelt es sich um das Gebiet zwischen Pirupshvarrevej, Tobaksvei und Moreavej, das in Flammen steht. „Das Feuer springt über und ist außer Kontrolle. Es knistert in der Luft und wenn die Funken landen, können sie Feuer entfachen“, sagte Wachleiter Kristensen am Mittag – bis es einige Stunden später Entwarnung gab. Der Brand sei eingedämmt und unter Kontrolle, teilte die Polizei mit.

Derzeit seien fast alle Sommerhäuser in der Gegend bewohnt, so die Beamten. Die Häuser seien evakuiert worden, im Laufe des Nachmittages sollten die Bewohner zurückkehren können. Die Ursache für das Feuer ist noch unbekannt.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Eine Chance für DR“