Bauvorhaben

Wohnen für Studierende und Familien: So sehen die Pläne aus

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Das Haupthaus des alten Materialhofes soll renoviert und als Gemeinschaftsgebäude genutzt werden.

Im Südosten der Stadt Sonderburg soll auf dem Gelände des alten Materialhofs für 755 Millionen Kronen ein moderner Wohnkomplex für Studierende entstehen, mit Platz für 550 Personen. Ein altes Fachwerkhaus wird renoviert und zum Gemeinschaftshaus.

Platz für 550 Personen, die in und um Sonderburg studieren oder sich ausbilden lassen: Dieses Bauvorhaben steht am kommenden Mittwoch im Ökonomieausschuss zur Diskussion. Der Ausschuss wird über den erforderlichen Flächennutzungsplan und die Beschlussvorlagen abstimmen. Eine breite Zustimmung im Stadtrat wird erwartet.

Die Pläne umfassen den alten Materialhof der Kommune. Bis auf das Fachwerkhaus werden alle Gebäude vor Ort abgerissen und neu gebaut. Bauvolumen des Projektes: 755 Millionen Kronen, die Kommune will 69 Millionen Kronen zuschießen.

Stephan Kleinschmidt, Stadtratspolitiker und Sprecher der Schleswigschen Partei, äußert sich positiv. „Nach jahrelangem politischem Fokus kann der Knoten endlich platzen. Mit diesem Projekt lösen wir einen großen Teil des Bedarfs an zusätzlichem Wohnraum in der Stadt."

Hier hatte bis Anfang 2024 der Materialhof sein Zuhause.

Das Projekt verspricht, Sonderburg als Universitätsstadt noch attraktiver zu machen. Die stadtnahen Wohnungen in der Nähe von Wald und Wasser würden Sonderburg zu einer noch attraktiveren Universitätsstadt machen, sagt Kleinschmidt. „Gleichzeitig entwickeln wir das Grundstück des Materialhofs, was einen attraktiven Stadtraum schaffen wird, der das Gebiet verbindet“, so der erste stellvertretende Bürgermeister.

Seine Partei sei bereit, mit Ja für den Plan zu stimmen, wenn der Ökonomieausschuss über die Platzierung der Wohnungen entscheidet.

Das Grundstück stand lange zum Verkauf

Mit der Realisierung dieses Projekts macht Sonderburg einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Wohnsituation für Studierende und junge Familien, sagt Bürgermeister Erik Lauritzen (Sozialdemokratie).

Außerdem wird die Kommune damit ein Grundstück los, das sie lange schon veräußern wollte. Lauritzen sagt: „Der Grund am Skovvej stand dreimal zum Verkauf, es ging jedoch kein Gebot ein. Daher freuen wir uns, dass die Sonderburger Wohngenossenschaft stadtnahe, langfristige Studienwohnungen schafft.“

Projektdetails zum Wohnheim am Skovvej

Diese Gebäude auf dem Gelände sollen abgerissen werden.