Deutsche Minderheit

Ein warmes Salibonani für die Neuen an der DSS

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Klassenlehrerin Elisabeth Sørensen Samsøe mit Alice Josefine Abonce-Mehryar, Laura Bjørn-Lüthi, Sofia Bougoffa, Océane Breguet, Jesper Niklas Daehn, Aya Fløe Listh Eggert, Freja Monrad Hansen, Vitus Heigold, Diana Khavary, Runa Ellegaard Kähler, Julius Lukas, Emma Bruun Olesen, Emilia Elisabeth Schipper, Naya Vita Schultz-Jørgensen, Nora Hagenau Harboe Sneevang, Philip Lykke van Bonn und Lukas Østergaard.

17 Mädchen und Jungen wurden bei der Einschulungsfeier im Beisein ihrer Eltern willkommen geheißen – mit Gesang, einer Rede und einem roten Seil.

Am Dienstag war es so weit: 17 neue Kinder werden in den nächsten Jahren jeden Tag in der Deutschen Schule Sonderburg etwas Neues lernen. Bei der Einschulung waren einige gespannt, andere schauten noch vorsichtig hinüber zu den anderen.

Aber nicht zuletzt das erste der vier Lieder der Drittklässler lockte bei den Kindern und auch bei den Eltern ein Lächeln ins Gesicht. Es war „Salibonani“, der lieb gemeinte Willkommensgruß aus dem afrikanischen Land Simbabwe.

„Habt Ihr Kribbeln im Bauch“, fragte Lehrerin Brigitte Hardt die vor der Bühne sitzenden Mädchen und Jungen. Einige nickten. Schulleiterin Henriette Tvede Andersen stellte fest, dass die Neuen nun Teil der Schule sind, und die Schule sie bis zu zehn Jahre lang begleiten wird.

Die Drittklässlerinnen und Drittklässler sangen für die Neuen.
Die Eltern fotografierten fleißig beim Fotoshooting im Garten.

Schwächen werden zu Stärken

Die Schulleiterin machte die Kinder darauf aufmerksam, dass Schwächen auch zu Stärken werden können. Als Beispiel nannte sie den feuerspeienden Drachen, der ein einzigartiger Feuerwehrmann werden wollte. Für viele ein Ding der Unmöglichkeit. Für den Drachen aber keineswegs. Schließlich wusste gerade er alles über Feuer.

Weitere Beispiele waren Krankenschwester und Architektin. „Aber warum erzählt sie denn das alles, fragt ihr euch vielleicht. Ihr seid am Anfang, und wir sind froh, euch auf dem Weg zu begleiten. Nichts ist unmöglich. Solange ihr an euch glaubt, ist alles möglich“, so Henriette Tvede Andersen.

Ihr seid am Anfang, und wir sind froh, euch auf dem Weg zu begleiten. Nichts ist unmöglich. Solange ihr an euch glaubt, ist alles möglich.

Henriette Tvede Andersen, Schulleiterin

Zurück auf die Bühne

Nach den gut gemeinten Worten hatten die jungen Vorklässlerinnen und Vorklässler offenbar genug. Sie sprangen auf und spurteten im Galopp zu ihren an den Tischen sitzenden Eltern, um sich dort ein wenig knuddeln zu lassen. Also musste Lehrerin Elisabeth Sørensen Samsøe alle noch mal zu sich auf die Bühne rufen.

Mit einem gespannten Gesichtsausdruck riss die Klassenlehrerin das Papier eines Geschenkpakets auf – und hinaus fiel ein rotes Seil. An diesem Seil wurden anschließend die 17 Kinder von der Aula in ihre neue Klasse am anderen Ende der Schule geführt. Dort lagen die großen verzierten Schultüten schon auf den künftigen Plätzen der Kinder. Sie wurden voller Begeisterung aufgerissen, und die Kinder zogen anschließend mit entzückten Gesichtern die überraschenden Geschenke aus dem Karton.

Elisabeth Sørensen Samsøe kämpfte mit dem Paket.
An einem langen roten Band ging es von der Aula zur Klasse im anderen Gebäude

Im Büro der Deutschen Schule Sonderburg gab es ebenfalls ein neues Gesicht. Dort ist Tanja Pein seit Kurzem die neue Sekretärin.

Aya war begeistert, als sie ihre Schultüte auspacken durfte. Neben ihr hockt Mutter Jennifer Eggert.
Gut, dass die Mama an der DDS war.
Jetzt geht das Mädchen auf die Deutsche Schule Sonderburg.
Mutter und Tochter
Was passiert dort oben auf der Bühne?
Der kleine Bub schaute hinauf zu den Kindern der Vorschulklasse an der Deutschen Schule Sonderburg.