Infrastruktur

Eine Brücke zwischen Ballebro und Hardeshoi?

Veröffentlicht Geändert
Die Fähre Bitten Clausen

Der Politiker John Lohff (Konservative) hat eine Idee des Danfoss-Gründers Mads Clausen erneut aufgegriffen: Er wünscht sich, dass die Kommune sich für eine Voruntersuchung für eine feste Verbindung zwischen Alsen und Sundewitt stark macht.

Der Sonderburger John Lohff, das frühere konservative Mitglied im süddänischen Regionsrat, hat eine einstige Idee des Danfoss-Gründers Mads Clausen aufgegriffen.

Lohff wünscht sich eine Voruntersuchung für eine feste Verbindung von Ballebro nach Hardeshoi (Hardeshøj). Im Vergleich mit der Alsensund-Brücke in Sonderburg (Sønderborg) würde eine feste Verbindung zwischen diesen beiden Orten drei bis vier Mal länger werden. Sie würde seiner Schätzung zufolge 900 Millionen Kronen kosten.

„Aber gerade jetzt sollte man zumindest eine Voruntersuchung des Projekts in die Wege leiten. Ob Brücke oder Tunnel, zu welchem Preis, daraus entstehende Effekte, die Verkehrsmenge, der Nutzen für Nordalsen, für die Sonderburger Kommune und für das Wirtschaftsleben und die Beweglichkeit der Arbeitskraft. Und das ungeachtet dessen, ob wir eine Brücke zwischen Alsen und Fünen bekommen werden“, so John Lohff gegenüber „JydskeVestkysten“.

Er geht davon aus, dass eine feste Verbindung zwischen Alsen und Fünen geschaffen wird. Mit dem geplanten Ferienresort und den Unternehmen auf Mittel- und Nordalsen würde es in Sonderburg ein Verkehrsaufkommen geben, das bei den Brücken in Sonderburg zu großen Staus führen würde.

Aber gerade jetzt sollte man zumindest eine Voruntersuchung des Projekts in die Wege leiten.

John Lohff, Politiker

Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) ist skeptisch. Eine solche Lösung würde die Pläne für die Brücke zwischen Alsen und Fünen erschweren können, befürchtet er. Er bevorzugt eine Verbesserung der bestehenden Straßen und eine Fähre, die nachhaltig und „grün“ fährt.

Hardeshoi (Hardeshøj)