Fussball

Lyngby löst Verträge mit vier Spielern auf

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Kopenhagen
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Die Lyngby-Profis auf dem Weg zum Mittwochstraining, Mikkel Rygaard (links) hat Lyngby Boldklub kurz danach verlassen. Foto: Scanpix

Der Überlebenskampf von Fußball-Superligist Lyngby Boldklub geht in die nächste Phase. Der vom Konkurs bedroht Klub ließ die nächste Frist verstreichen, die Gehälter für die Angestellten zu zahlen. Den Spielern steht es nun frei, den Klub zu verlassen, und diese Möglichkeit haben vier Profis genutzt.

"Wir stehen Schulter an Schulter, und das konnte man auch beim Training sehen", meinte Lyngby-Kicker Michael Lumb nach dem Mittwochstraining, doch unmittelbar danach war es mit der Loyalität und mit dem Zusammenhalt im Spielerkader vorbei.

Mikkel Rygaard, Bror Blume, Casper Højer Nielsen und Simon Strand sind mit sofortiger Wirkung freigestellt worden und haben Lyngby Boldklub verlassen.

Casper Højer Nielsen hatte ohnehin ab Sommer bei AGF unterschrieben und wird sofort zum Liga-Rivalen wechseln. Mikkel Rygaard wird vom FC Nordsjælland und Brøndby IF umworben.

Lyngby Boldklub verhandelt derzeit mit mehreren Interessenten über einen Verkauf des Klubs. Der Preis soll bei etwas mehr als 20 Millionen Kronen liegen. Gelingt dies nicht, droht der zweite Konkurs in diesem Jahrtausend. 2001 hatte Lyngby den Zwangsabstieg in die Dänemarkserie hinnehmen müssen.

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