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Tästensen: Den Winter haben wir abgeschrieben

Tästensen: Den Winter haben wir abgeschrieben

Tästensen: Den Winter haben wir abgeschrieben

Knivsberg
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Kinder auf dem Knivsberg
Spielende Kinder in Gruppen werden vorerst auf dem Knivsberg nicht mehr zu sehen sein. Foto: Karin Riggelsen

Die jüngsten Corona-Verschärfungen haben auch die letzten Planungen beim Deutschen Jugendverband für Nordschleswig in Sachen Aktivitäten auf dem Knivsberg und in den Vereinen zerschlagen. Abteilungsleiter Lasse Tästensen setzt seine Hoffnungen nun auf das Frühjahr.

Neue Konzepte, neues Personal, neue Räumlichkeiten: Vieles hat sich auf dem Knivsberg und beim Deutschen Jugendverband für Nordschleswig (DJN) im vergangenen halben Jahr getan. Wirklich zufrieden ist der Abteilungsleiter des DJN, Lasse Tästensen, aber nicht. Der Grund, wie sollte es anders sein: Corona.

„Es ist, nett ausgedrückt, wirklich frustrierend. Wir überlegen uns so viel und stecken so viel Arbeit in die Entwicklung neuer Konzepte und Projekte, und Corona macht uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung“, so Tästensen mit Hinweis auf die jüngsten Corona-Verschärfungen, die unter anderem Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen verbieten.

Zu Hause bleiben ist das Gebot

Für völligen Quatsch hält er es indes, nun Veranstaltungen anzubieten, die nicht unter das Versammlungsverbot fallen. „Die Regierungschefin hat gesagt, dass jeder nach Möglichkeit zu Hause bleiben soll, und das ist derzeit mit Sicherheit das Beste, was man tun kann. Außerdem entsprechen Veranstaltungen mit fünf Personen nicht dem, was wir anbieten wollen. Es ist leider, wie es ist“, sagt der Abteilungsleiter.

Er und seine Kollegen hatten zwischen Weihnachten und Neujahr überlegt, wie man auf dem Knivsberg und in den Vereinen coronakonforme Aktivitäten anbieten kann. Unter anderem waren Lauftreffs und ein Crosslauf im Februar auf dem Knivsberg geplant. Doch mit den jüngsten Verschärfungen fallen auch die nun ins Wasser. „Den Crosslauf veranstalten wir gemeinsam mit dem DGI, der ist bisher noch nicht abgesagt, aber ich gehe ganz stark davon aus, dass die Absage noch kommt. Viele Angebote haben vorher coronabedingt schon keinen Sinn ergeben, jetzt, nach den neuesten Restriktionen, ergeben sie aber gar keinen Sinn mehr“, so Lasse Tästensen.

Hoffnungen auf das Frühjahr

Gleiches gilt auch für die Vereinsarbeit beim DJN. Dieser sei allerdings nicht so hart betroffen, weil im Winter traditionell weniger Sport in den Vereinen betrieben wird, da dieser meist nur in der Halle stattfinden kann, wo der Platz begrenzt ist, beziehungsweise die derzeit sowieso coronabedingt geschlossen bleiben muss.

Die großen Hoffnungen liegen nun auf dem Frühjahr. „Den Winter haben wir abgeschrieben. Wir bereiten uns darauf vor, dass es im Frühling eventuell wieder ein paar Lockerungen gibt, sodass vielleicht zumindest wieder etwas größere Aktivitäten im Freien stattfinden können. Hoffen wir das Beste“, so der Abteilungsleiter des Jugendverbandes.

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