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„Der Krug an der Wiedau“: Filmabend an der Förde-Schule

„Der Krug an der Wiedau“: Filmabend an der Förde-Schule

„Der Krug an der Wiedau“: Filmabend an der Förde-Schule

Gravenstein/Gråsten
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Auch im Haus Nordschleswig in Apenrade wurde gedreht: Im Film ist dort das Landeskriminalamt. Foto: BDN

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Die deutschen Vereine im Fördekreis und der Kulturverein FFKK veranstalten eine Filmvorführung. In der Förde-Schule wird der fünfsprachige Film „Der Krug an der Wiedau“ gezeigt.

Die deutschen Vereine im Fördekreis und der „Flensborg Fjords Kunst & Kulturforening“ (FFKK) laden zur Vorführung des fünfsprachigen Films „Der Krug an der Wiedau“ in die Förde-Schule ein – und zwar am Mittwoch, 9. März, ab 19 Uhr.

Mit dabei sein wird eine der Darstellerinnen, Stella Sina. Sie wird eine Einführung geben. Während des Films werden Untertitel in deutscher Sprache gezeigt.

Der Eintritt ist frei, Getränke können gekauft werden. Anmeldung nimmt bis Sonntag, 6. März, Rainer Naujeck unter Tel. 4272 4911 oder per E-Mail unter rainernaujeck@outlook.dk entgegen.


„Der Krug an der Wiedau“ – ein humoristischer Kriminalfilm

In dem fiktiven kleinen Krug an der schleswigschen Westküste, direkt an der Wiedau und somit auf der deutsch-dänischen Grenze gelegen, werden fünf Sprachen gesprochen: Dänisch, Synnejysk, Friesisch, Plattdeutsch und Deutsch. Viele Stammgäste beherrschen alle diese fünf Sprachen, zumindest passiv. So herrscht am Tresen und am Stammtisch des Krugs auch ein sprachliches Gewirr, das den auswärtigen Gast an babylonische Verhältnisse erinnert, für die Einheimischen aber lediglich eine über die Jahrhunderte gewachsene Notwendigkeit darstellt in einer Region, in der Jüten, Friesen und Deutsche sich ein und denselben Dorfkrug teilen.

Ein Todesopfer, ein Krug, viel Alkohol, viel Geheimnistuerei und noch mehr Fragen – abgesehen vom Alkohol absolut keine alltägliche Situation im Krug an der Wiedau. Und dann auch noch den Krug-Alltag störende polizeiliche Ermittlungen eines gewöhnungsbedürftigen Kriminalbeamten aus dem fernen holsteinischen Kiel und einer Kriminalbeamtin aus Esbjerg, die für diesen Fall ihr Exil verlässt und in die Heimat ihrer Kindheit zurückkehrt.

Eine typisch unharmonische deutsch-dänische Kooperation. Der beschauliche und beinahe komatöse Ort gerät plötzlich in Aufruhr und Ungleichgewicht. Verstörend und unterhaltsam zugleich. „Der Krug an der Wiedau“ ist ein humoristischer Kriminalfilm, der die Grenzziehung von 1920 in unserem deutsch-dänischen Grenzland beleuchtet und die Westküstenmentalität hervorhebt. Die Handlung spielt hauptsächlich in einem Krug im Niemandsland zwischen Deutschland und Dänemark, in dem sich die Lokalbevölkerung – unabhängig von Staatsangehörigkeit und Sprache – trifft und versteht.

Im Film spielen die fünf an der schleswigschen Westküste gesprochenen Sprachen (Deutsch, Friesisch, Plattdeutsch, Sønderjysk, Dänisch) die Hauptrolle, um die einzigartige sprachliche und kulturelle Vielfalt der Grenzregion hochleben zu lassen. Die Dreharbeiten fanden im Oktober 2020 statt. Das Filmteam wurde hauptsächlich aus dem westlichen Teil des deutsch-dänischen Grenzlandes rekrutiert, um eine größtmögliche Authentizität zu erreichen. Ein Großteil der Schauspieler*innen besteht aus Laiendarstellern und -darstellerinnen von lokalen Theaterbühnen.

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