Handball

Sønderjyske stolpert kurz vor dem Ziel

Wieder verloren – und das im wichtigen Duell gegen Fredericia. Damit ist die Endrunden-Teilnahme von Sønderjyske wieder in Gefahr geraten.

Nach Niederlage gegen Fredericia hängt die Endrunden-Teilnahme am seidenen Faden. In der entscheidenden Fase fehlte Sønderjyske die Kaltschnäuzigkeit.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske verliert ein torreiches Duell in Fredericia mit 37:39.
  • Durch die Niederlage rückt der letzte Endrundenplatz in der Liga in weite Ferne.
  • Trotz starker Aufholjagd und 11 Toren von Frederik Tilsted fehlt am Ende die Kaltschnäuzigkeit.

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Für die Handballer von Sønderjyske ist die Endrunden-Teilnahme in der Liga wieder ein Stück weiter entfernt: Die Hellblauen aus Sonderburg verloren am Sonnabend beim direkten Kontrahenten Fredericia mit 37:39 (19:19).

Drei Spiele bleiben in der Grundserie noch aus: Während Fredericia den achten und letzten Endrunden-Platz einnimmt, steht Sønderjyske mit zwei Punkten weniger auf Platz 10 und kann die Meisterschaftsendrunde nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.

Ausgeglichenes Spiel

Das Spiel blieb in der ganzen ersten Hälfte ausgeglichen. Beide Mannschaften wechselten sich in der Führung ab, ohne sich absetzen zu können. Frederica lag in den Schlussminuten mehrfach mit zwei Toren vorn, aber Frederik Tilsted stellte für Sønderjyske den Gleichstand wieder her. 

Tilsted war wieder im Vollbesitz seiner Kräfte und zeigte sich in Fredericia von seiner besten Seite. Sieben Tore steuerte er vor der Pause bei – elf insgesamt.

Aufholjagd nach der Pause

Nach der Pause setzte sich Fredericia erstmals mit vier Toren ab (25:21) und in der 41. Minute lag Sønderjyske sogar mit fünf Toren zurück (31:26). Die Vorentscheidung?

Keinesfalls. Sønderjyske ist in dieser Saison sowohl für einen starken Schlussspurt als auch für seine Durchhänger bekannt. Was würde es diesmal werden?

Acht Minuten vor Spielende: Viktor Bergholt macht das 33:34 und das 34:34. Alles war wieder drin – bis bei Sønderjyske die alte Schwäche zurückkehrte. Fredericia drehte wieder den Spieß um, machte drei Tore infolge zum 37:34 drei Minuten vor Spielende.

Diesmal schien ein weiteres Comeback von Sønderjyske unmöglich, doch in den Schlusssekunden kamen die Hellblauen noch einmal auf 36:37 und 37:38 (zwei Siebenmeter durch Emil La Cour), brachten Fredericia wieder ins Wanken – aber nur für kurze Zeit. Am Ende fehlte wieder einmal die Abgeklärtheit in der entscheidenden Fase.

Die Torschützen

Die Tore für Sønderjyske warfen Frederik Tilsted 11, Emil La Cour 5, Viktor Bergholt 4, Jesper Konradsson 4, Ebbe Stankiewicz 4, Gabriel Setterblom 2, Jakob Bagersted 2, Morten Bjørnshauge 2, Tobias Gregers Schmidt 1,  Sebastian Augustinussen 1 und Magnus Frederiksen 1.