Handball

Tränen bei Sarah Paulsen nach bitterer Schlussminute und verpasster Überraschung

Die bis dahin überragende Sarah Paulsen ärgerte sich über den entscheidenden Fehler.

Die Sønderjyske-Handballerinnen haben sich für eine der stärksten Saisonleistungen nicht belohnt und haben nach der 34:35-Niederlage gegen Nykøbing Falster kaum noch Chancen auf einen Halbfinal-Einzug.

Veröffentlicht Geändert

Zusammenfassung

  • Sønderjyske verliert nach starker Leistung knapp mit 34:35 gegen Nykøbing Falster.
  • Ein Wechselfehler kurz vor Schluss und die daraus folgende Zeitstrafe gegen Sarah Paulsen wurden spielentscheidend.
  • Trainer Peter Nielsen übernimmt die Verantwortung und die Halbfinalchancen von Sønderjyske sind nun minimal.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Sarah Paulsen war in den Minuten nach der Schlusssirene in Tränen aufgelöst. Die Handball-Nationalspielerin hatte eine herausragende Leistung gezeigt und Sønderjyske an den Rand eines überraschenden Punktgewinnes gegen Nykøbing Falster gesorgt, doch eine Minute vor Schluss handelte sie sich beim Stand von 34:34 mit einem Wechselfehler eine Zwei-Minuten-Strafe ein.

„Ich dachte, dass ich es war, die rein sollte. Das war so dumm, und das hat gekostet“, so eine niedergeschlagene Sarah Paulsen nach der bitteren 34:35-Niederlage gegen Nykøbing Falster zu „TV2 Sport“.

Trainer nimmt Fehler auf seine Kappe

Der Trainer stellte sich allerdings vor seine Spielerin und nahm den Wechselfehler auf seine Kappte.

„Ich bin superärgerlich über den Fehler, den ich gemacht habe. Das muss ich im Griff haben. Ich hätte verhindern müssen, dass Sarah aufs Spielfeld läuft“, sagt Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Die Handballerinnen von Sønderjyske Kvindehåndbold verpassten mit der Niederlage die Möglichkeit, Spannung in den Kampf um die Halbfinalplätze zu bringen. Die Hellblauen haben mit einem Fünf-Punkte-Rückstand nach zwei von sechs Spieltagen kaum noch Chancen.

„Stolz auf Leistung – aber Patient ist gestorben“

„Mit einem Unentschieden wären unsere Chancen noch am Leben, aber so ist es fast unmöglich. Die Niederlage trifft uns hart, denn wir haben verdammt gut gespielt. Wir können stolz auf unsere Leistung sein, aber der Patient ist leider gestorben“, so der Sønderjyske-Trauner.

Peter Nielsen ließ von Anfang an sieben gegen sechs spielen. Die Hellblauen legten 20 der besten Minuten der gesamten Saison hin, erspielten sich mit viel Geduld klare Torchancen, setzten diese auch um und führten bereits mit 16:11. 

„Die ersten 20 Minuten waren magisch, aber leider haben einige Fehler Nykøbing wieder ins Spiel kommen lassen“, meint der Trainer.

Sønderjyske bis zur 48. Minute vorne

Die Fehler ließen Nykøbing Falster zum 16:16 ausgleichen, verhinderten aber nicht, dass Sønderjyske mit einer 21:19-Führung in die Halbzeitpause gehen konnte.

Sønderjyske führte bis zur 48. Minute noch mit 29:27, kämpfte sich in der Schlussphase nach einem 30:33-Rückstand noch einmal zurück und hatte im letzten Angriff noch die Chance auf den Ausgleich, leistete sich aber einen Ballverlust.

Sarah Paulsen (10), Sofia Stenholt (6), Pernille Johannsen (5), Line Uno (5), Kara Steffensen (3), Virag Fazekas (3), June Bøttger (1) und Olivia Simonsen (1) erzielten die Tore für Sønderjyske KH.