Infrastrukturprojekt

Fernwärme schafft Grundlage für neuen Radweg

Claus Plum und Kirsten Bachmann haben die Bauarbeiten zum Radweg mit einem symbolischen Spatenstich eingeläutet.

Wenn Bagger für die Fernwärme anrücken, entsteht zwischen Auenbüll und Atzbüll zugleich ein neuer Radweg. „Sønderborg Varme“ und die Kommune bündeln dafür ihre Infrastrukturprojekte, damit Leitungen und Weg in einem Arbeitsgang entstehen.

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Zusammenfassung

  • In Sonderburg startet der Ausbau der Fernwärme zwischen Auenbüll und Atzbüll mit einer neuen Transmissionsleitung.
  • Gleichzeitig entsteht entlang der Trasse ein Radweg, der bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll.
  • Stadt und Versorger koordinieren die Projekte, um Kosten zu sparen und einen Mehrwert für Pendler und Schulkinder zu schaffen.

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Im Westen der Kommune Sonderburg (Sønderborg) haben Beteiligte kürzlich den symbolischen ersten Spatenstich für eine neue Fernwärme-Transmissionsleitung gesetzt, auf deren Verlauf zugleich ein Radweg entsteht.

Die Erweiterung gehört zu einem größeren Plan, in dem Verantwortliche die Versorgung im Gebiet schrittweise ausbauen. Das aktuelle Projekt umfasst unter anderem eine Transmissionsleitung von Atzbüll (Adsbøl) nach Auenbüll (Avnbøl), Ulderup (Ullerup), zum Unternehmen Danish Crown und nach Blans. Parallel dazu werden in Auenbüll Fernwärmerohre verlegt.

Wir verbreiten die Fernwärme und richten gleichzeitig einen Radweg ein, den viele gefordert haben.

Kirsten Bachmann

In der Planungsphase dieses Vorhabens stellte „Sønderborg Varme“ fest, dass staatliche Mittel für einen Radweg bereitstehen. Auf dieser Grundlage suchte das Unternehmen das Gespräch mit der Sonderburger Kommune, um beide Projekte zeitlich und praktisch aufeinander abzustimmen. So entstanden im Rahmen der Erdarbeiten für die Fernwärme gleichzeitig die Voraussetzungen für den Radweg.

„Wir sehen es als eine natürliche Aufgabe, in Lösungen zu denken, die vor Ort Wert schaffen“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende von „Sønderborg Varme“, Claus Plum. „Wenn wir ohnehin Fernwärme einrichten, ergibt es Sinn, mit der Kommune zusammenzuarbeiten und mehrere Projekte gleichzeitig voranzubringen.“

Fertigstellung für Ende 2026 geplant

Auch in der Sonderburger Kommune gilt dieses Vorgehen als Beispiel dafür, wie Verantwortliche Infrastrukturprojekte miteinander verknüpfen. 

„Es ist gut gedacht von ‚Sønderborg Varme‘ und ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wir mehr Wert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen können“, sagt Stadtratspolitikerin Kirsten Bachmann (Schleswigsche Partei), Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, ländliche Bezirke und Infrastruktur. „Wir verbreiten die Fernwärme und richten gleichzeitig einen Radweg ein, den viele gefordert haben – insbesondere mit Blick auf Schulwege und Pendelverkehr.“

Nach Abschluss der Fernwärmearbeiten setzen Fachkräfte die Arbeiten am Radweg fort, der voraussichtlich Ende 2026 fertig ist.