Deutsche Minderheit

Einzigartige Konfirmation in Feldstedt gefeiert

Vier Menschen in Festkleidung stehen dicht vor einer weißen Kirche und blicken in die Kamera.
Konfirmandin Emma Lemke (2. v. l.) mit Schwester Freya und den Eltern

In Feldstedt stand Emma Lemke als einzige Konfirmandin im Mittelpunkt – ein ungewöhnlich persönliches Erlebnis und ein Gottesdienst mit besonderer Intensität.

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Zusammenfassung

  • Ein persönlicher Konfirmationsgottesdienst in Feldstedt stellte die einzige Konfirmandin Emma Lemke in den Mittelpunkt.
  • Das Pastorenpaar gestaltete die Feier familiär und betonte in der Predigt das Motto „Alles hat seine Zeit“.
  • Lesungen mit der Schwester und Emmas Konfirmationsspruch unterstrichen Vertrauen auf Gott als festen Halt im Leben.

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In der Kirche zu Feldstedt (Felsted) herrschte eine besondere Stimmung. Kein voller Jahrgang, kein dichtes Programm – dafür ein Gottesdienst, der Raum für Nähe, Worte und persönliche Momente ließ. Emma Lemke stand im Mittelpunkt. Als einzige Konfirmandin erlebte sie einen Gottesdienst, der sich ganz auf sie richtete.

Persönlicher Gottesdienst

Das Pastorenpaar der nordschleswigschen Gemeinde, Astrid Kramer und Ole Kramer, gestaltete die Feier bewusst nahbar. „Dadurch, dass es nur eine Konfirmandin war, war es ein sehr persönlicher und familiärer Gottesdienst“, berichtet Ole Kramer. Die Familie war einbezogen – und „das gab der Feier so eine warme, lebendige Note“, berichtet der Pastor.

Konfirmandin Emma hatte sich lange auf den Tag vorbereitet – gemeinsam mit der Familie.

Wofür möchte ich meine Zeit nutzen?

„Alles hat seine Zeit“, lautete das Motto der Predigt. Ein Gedanke, der im Alltag vieler Jugendlicher an Gewicht gewinnen sollte, findet Ole Kramer. „Wir haben im Unterricht gemerkt, dass die Jugendlichen wenig Zeit haben. Sie haben immer viel vor“, vertieft er. Der Gottesdienst setzte genau hier an. Er lud dazu ein, innezuhalten und sich darüber bewusst zu werden: „Wofür will ich die Zeit, die mir das Leben gibt, einsetzen.“

Im Duett mit der Schwester

Gemeinsam mit ihrer Schwester Freya las Emma einen Abschnitt aus dem alten Testament, aus dem Buch Prediger 3. Es ging um geboren werden und sterben, lachen und weinen – alles hat seine Zeit. Jede Zeile spiegelte, dass das Leben aus Gegensätzen besteht und jede Phase ihren Platz hat. So heißt dort auch: „Suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit.“

Konfirmandin Emma Lemke mit Pastorin Astrid Kramer und Pastor Ole Kramer

„Gott ist meine starke Burg und macht meinen Weg eben und frei“, lautet der Konfirmationsspruch. „Ich denke, bis jetzt ist das Zuhause von Emma ihre Burg, ihr Fixpunkt. Später im Leben kann sie auf diesen festen Bezug zurückgreifen und stark durch das Leben gehen“, sagt Pastor Ole Kramer