Politik

Die Polizei hat die Akte Jørgen Popp Petersen an die Staatsanwaltschaft abgegeben

Jørgen Popp Petersen hat seine Schweine verkauft (Symbolbild)

Diese Instanz wird prüfen, ob sich Tonderns Bürgermeister als Schweinezüchter etwas zu schulden hat kommen lassen und ob Anklage erhoben wird.

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Zusammenfassung

  • Die Staatsanwaltschaft prüft mögliche Verstöße von Bürgermeister Jørgen Popp Petersen gegen das Tierschutzgesetz in seinem Schweinezuchtbetrieb.
  • Trotz der Enthüllungen und mehrerer Anzeigen erzielten er und die Schleswigsche Partei bei der Kommunalwahl 2025 einen deutlichen Mandatszuwachs.
  • Je nach Urteil könnte Popp Petersen sein Amt behalten oder bei einer Haftstrafe als unwürdig gelten und es verlieren.

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Die Polizei hat die Akte zu Jørgen Popp Petersen an die Staatsanwaltschaft übergeben. Diese wird nun prüfen, ob sich Tonderns Bürgermeister in seiner Tätigkeit als Schweinezüchter strafbar gemacht hat und ob Anklage erhoben wird.

Bürgermeister Jørgen Popp Petersen und die Schleswigsche Partei erzielten bei der Kommunalwahl im November 2025 einen bemerkenswerten Erfolg, als die SP ihre Mandatszahl von vier auf acht erhöhte.

Dieses Resultat konnte nicht unbedingt erwartet werden, nachdem der dänische TV-Sender „TV 2“ im September – zwei Monate vor der Wahl – enthüllte, dass es in den Schweineställen des Politikers mutmaßliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gegeben haben soll. 

Diese stellte „Fødevarestyrelsen“ bei ihren Kontrollbesuchen fest. Die Behörde reichte in den vergangenen Jahren gleich acht Anzeigen gegen Popp Petersen bei der Polizei ein. Davon sind drei ältere Fälle schon mit Geldstrafen geahndet worden.

Die Polizei hat ihre Ermittlungen abgeschlossen, schreibt „jv“.dk. Jetzt liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft, die entscheiden muss, ob Anklage erhoben werden soll oder nicht. 

Sollte Popp zur Zahlung einer Geldbuße verurteilt werden, kann er sein politisches Amt weiterhin ausüben. Bei einer Haftstrafe – ob zur Bewährung oder ohne – müsste er hingegen damit rechnen, sein Amt zu verlieren. 

Nach dem Bekanntwerden der Zustände hatte Jørgen Popp Petersen seine Schweine an einen früheren Betriebsleiter verkauft, der auch seine Schweineställe gemietet hat.