Todesfälle

Hans Munk Hansen ist tot

Hans Munk Hansen ist tot

Hans Munk Hansen ist tot

Rinkenis/Kopenhagen
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Der damals 82-jährige Hans Munk Hansen im Jahr 2011 Foto: Martin Lehmann/Politiken/Ritzau Scanpix

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Der aus Rinkenis stammende, international anerkannte Architekt Hans Munk Hansen ist tot. Er verstarb am 20. Mai im Alter von 91 Jahren.

Architekt Hans Munk Hansen ist tot. Er verstarb mit 91 Jahren. Hans Munk Hansen begann seine Karriere in Nordschleswig, mit einer Handwerkerlehre zum Maurer und Zimmerer. Danach besuchte er die Schule für Baukonstrukteure in Sonderburg (Sønderborg) und Haslev und machte seinen Abschluss als Architekt 1955.

Professor an der Kunstakademie

Von 1955 bis 1962 betrieb er in Zusammenarbeit mit Jørn Utzon sein Architekturbüro in Teheran im Iran, außerdem hatte er Niederlassungen in Beirut und Kopenhagen.

Hans Munk Hansen gab sein Wissen als Lektor und Professor an der Architektenschule der Kunstakademie weiter. Nicht zuletzt hatte sich Hans Munk Hansen der Restaurierung von alten Gebäuden verschrieben.

Hans Munk Hansen verstarb am 20. Mai 2021. Foto: Martin Lehmann/Politiken/Ritzau Scanpix

Der Architekt Munk Hansen ist unter anderem mit der EU-Medaille für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Er war ein enger Mitarbeiter und Freund des durch den Bau des Opernhauses in Sidney weltberühmten dänischen Architekten Jørn Utzon und hat selbst vor allem im Nahen Osten und im Mittelmeer große Bauprojekte durchgeführt.

Auszeichnungen und Ritter-Orden

Als Sachverständiger für die Bewahrung alter historischer Gebäude war er unter anderem für die Restaurierung des Doms von Roskilde und der St. Petri-Kirche in Kopenhagen verantwortlich. Er erhielt im Laufe seiner Karriere viele Auszeichnungen, unter anderem den Preis der Stiftung Tuborgfonden, das Europa Nostras Diplom, die Eckersberg Medaille und er wurde 2000 Ritter des Dannebrogsordens.

Hans Munk war Ehemann, Vater, Großvater und Schwiegersohn und lebte bis zuletzt mit Ehefrau Birgit in seiner Wohnung nahe Amalienborg in Kopenhagen. Viel Zeit verbrachte er in seinem Sommerhaus, einem restaurierten Fischerhaus bei Rinkenis.

Die Beerdigung hat stattgefunden.

Architekt und Professor Hans Munk Hansen zeigt Königin Margrethe im Jahr 2000 die restaurierte Sankt Petri Kirche in Kopenhagen. Foto: Bo Amstrup/Nordfoto-Nordfoto/Ritzau Scanpix
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