Baustelle

Großes Loch vor der DPA – Ursache noch unklar

Großes Loch vor der DPA – Ursache noch unklar

Großes Loch vor der DPA – Ursache noch unklar

Apenrade/Aabenraa
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Am Mittwoch wurde das große Loch vor dem Schuleingang schon wider zugeschüttet. Nun wird unter der Garage weiter nach der Ursache für das Abrutschen des Sanduntergrundes gesucht. Foto: Karin Riggelsen

Derzeit gibt es für die Schüler der Deutschen Privatschule Apenrade einiges zu sehen. Ein tiefes Loch präsentiert sich vor dem Eingang. Das hat seinen Anfang als kleine Unebenheit im Boden genommen. Jetzt wird nach dem Grund dafür gesucht.

Vor der Deutschen Privatschule Apenrade (DPA) klafft ein großes Loch vor dem Haupteingang des Altbaus. Noch am Dienstag arbeitete dort ein kleiner Bagger und schaufelte Erde auf einen großen Haufen. Am Mittwoch kam jedoch schweres Gerät. Die Ursache für die Arbeit begann vor einigen Wochen als kleine Unebenheit vor dem Eingangsbereich, in der sich Regenwasser sammelte, berichtet Schulleiterin Catarina Bartling.

Blumentopf verschwunden

Einige Tage später sackten einige Pflastersteine an der Wand zur Garage ab. Wiederum einige Tage später war ein dort stehender Blumentopf im Boden verschwunden. „Da begannen wir zu merken, dass dort etwas nicht stimmt“, sagt Bartling.

Ein Fachmann wurde bestellt, um die Ursache für das immer größer werdende Loch zu finden.

Mit Kameras wurde versucht, einen Bruch in einem Wasserrohr zu finden. Das brachte jedoch kein Ergebnis. Daraufhin wurde der Boden vor der Schule aufgegraben, um nach der Ursache zu forschen.

Kubikmeterweise Sand

Zwischenzeitlich wurde ein Brunnen unter der Schule – der liegt dort, weil der Grundwasserspiegel auf dem Schulgelände sehr hoch ist – von Sand befreit. „Kubikmeterweise wurde der Sand dort herausgeholt und abgefahren“, so die Schulleiterin.

Zwar gab das noch nicht die Erklärung für das Verschwinden des Sandes unter dem Eingangsbereich, „doch jetzt wurde deutlich, dass etwas im Argen ist, denn der Sand musste ja irgendwoher herkommen“, sagt sie weiter.

Bisher konstantierte der Fachmann, dass die Garage, die tiefer unter dem Eingangsbereich liegt, unterspült ist.

„Jetzt wird vorerst das gegrabene Loch wieder zugeschüttet, und in der kommenden Woche wird begonnen, den Betonboden der Garage aufzubrechen, um dort die Ursache zu finden. Wir rechnen damit, dass ein Rohr gebrochen ist und die Garage unterspült hat, sodass der Sand von dem schräg darüber liegenden Eingangsbereich nachgerutscht und im Brunnen gelandet ist“, ist sich Catarina Bartling sicher.

Ein weiteres Problem

Allerdings gibt es ein weiteres Problem: Die Gebäude der Schule sind wegen des hohen Wasserspiegels auf Eichenpfählen erbaut. „Solange die unter Luftabschluss sind, halten sie fast eine Ewigkeit. Wenn jedoch, wie es jetzt der Fall ist, ein Hohlraum entsteht, können die Pfähle anfangen zu rotten, und das müssen wir natürlich verhindern“, meint Bartling.

Die Schulkinder indes freuen sich über die Abwechslung auf dem Schulhof. „Da gibt es so viel Spannendes zu sehen, dass sie ganz aufgeregt sind“, erzählt die DPA-Rektorin.

Die Arbeiten werden voraussichtlich noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

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