Landwirtschaft

Dürretalfahrt in der Landwirtschaft: Schweinebauern besonders betroffen

jt
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Eine neue Analyse zeigt, dass ein durchschnittlicher Schweinebetrieb vor Verlusten, die bis zu fünf Jahresgehältern entsprechen, steht.

Die langanhaltende Dürreperiode im Sommer hinterlässt weiterhin deutliche Spuren in der Landwirtschaft. Neuesten Prognosen der landwirtschaftlichen Berater- und Denkfabrik Seges zeigen, dass die Landwirtschaft mit Verlusten zwischen 6,4 und 7,4 Milliarden Kronen rechnen muss. Das Minus wird demnach etwas niedriger eingeschätzt, als es erste Prognosen im August ergeben hatten. Damals gingen die Experten noch von Verlusten zwischen sieben und acht Milliarden Kronen aus.

„Einen Monat mit Dürre haben wir des Öfteren erlebt. Aber drei zusammenhängende Monate mit sommerlichem Wetter sind äußerst selten”, erklärt Seges-Wirtschaftsökonom Klaus Kaiser. Von der langanhaltenden Dürre seien die Schweineproduzenten am härtesten betroffen. Sie werden laut Prognosen zwischen 1,6 und 1,9 Millionen Kronen in diesem Jahr verlieren. Seges zufolge entspricht dies rund fünf Jahresgehältern.

Dass ausgerechnet die Schweineproduzenten die höchsten Verluste haben, liege an einer Kombination an niedrigen Preisen und hohen Futterkosten.

Mehr lesen