Geschützte Art

Wolf erschossen: 66-Jähriger in Ulfborg verhaftet

dodo
Ulfborg
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Foto: dpa

Bei einer Razzia fand die Polizei mehrere Schusswaffen bei dem Verdächtigen. Er leugnet die Tat.

Die Polizei von Mittel- und Westjütland hat am Montag einen 66-jährigen Mann verhaftet, dem vorgeworfen wird, einen Wolf in der Nähe von Ulfborg erschossen zu haben.

Ein Zeuge hatte gesehen, wie ein Mann aus seinem Auto heraus auf einen Wolf schoss. Der Mann fuhr danach mit seinem Auto weg. Als die Beamten am Tatort eintrafen, fanden sie einen toten Wolf und eine Patronenhülse, berichtet TV2.

Kurze Zeit später nahm die Polizei den 66-jährigen Verdächtigen fest. Bei der Durchsuchung seines Autos und seiner Wohnung fanden die Beamten mehrere Schusswaffen. Da es in Dänemark verboten ist, Wölfe zu töten, wird nun wegen Verstoßes gegen das Jagdgesetz und der Artenschutzordnung ermittelt.

Der Mann leugnet den Wolf getötet zu haben. Das tote Tier wird nun vom Veterinärinstitut in Kopenhagen untersucht.

Wenige Stunden nach den Schüssen auf den Wolf hat sich im 20 Kilometer entfernten Ort Ørnhøj ein neuer Verein namens „Ulvefrit Danmark“ gegründet. Ziel des Vereins ist es nach Aussage des Gründungsmitglieds Hans Henrik Rosager, dass die Wölfe komplett aus Dänemark verschwinden.

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