Coronavirus

Vandalismus an den Grenzbarrieren

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Seit dem 14. März ist der Grenzübergang in Mühlenhaus verbarrikadiert.

Am Grenzübergang Mühlenhaus wurden die Betonklötze aus dem Weg geräumt. Auch in Beierskro gibt es Fälle von mutwilliger Zerstörung.

Von den Betonklötzen am Grenzübergang Mühlenhaus/Møllehus in der Kommune Tondern wollten sich Unbekannte auf der dänischen Seite vergangenes Wochenende nicht zurückhalten lassen.

„Die Betonklötze waren zur Seite geschoben und es war ein Durchbruch gemacht worden, damit ein Auto passieren konnte“, berichtet der kommunale Fachbereichsleiter Lars-Erik Skydsbjerg.

Die Betonklötze waren zur Seite geschoben und es war ein Durchbruch gemacht worden, damit ein Auto passieren konnte.

Lars-Erik Skydsbjerg, Fachbereichleiter

Kein Einzelfall

Dies sei kein Einzelfall. „Wir erleben ab und an mutwillige Zerstörung an den gesperrten Grenzübergängen.

Dies trifft auch für den Übergang zu, wo die Landwirte mit einer Sonderzulassung passieren können.

Da verschwindet das Vorhängeschloss manchmal“, sagt Skydsbjerg, mit Blick auf Beierskro/Bejerskro.

In der Kommune Tondern sind seit Sonnabend, 14. März, als Coronaschutzmaßnahme die Grenzübergänge Sieltoft/Siltoft, Ruttebüll/Rudbøl, Beierskro/Bejerskro, Windtwedt/Vindtved sowie Mühlenhaus/Møllehus verbarrikadiert.

Auch in Beierskro, wo Landwirte mit einer Sonderzulassung inklusive Schlüssel passieren können, ist es zu Sachbeschädigung gekommen.

Eine legale Passage ist einzig am bewachten Grenzübergang in Seth/Sæd möglich.

Die Polizei führt Aufsicht und die Kommune wird dann als ausführende Kraft verständigt, wenn an den geschlossenen Grenzübergängen Ausbesserungen am Material, das die Kommune stellt, erforderlich sind.

In Windtwedt gibt es kein erlaubtes Durchkommen.

Inwieweit die Kommune Tondern gegebenenfalls ihre diesbezüglichen Ausgaben vom Staat erstattet bekommt, sei noch nicht geklärt.