Leserbrief

„Beleuchtung rund ums Sonderburger Schloss vollenden“

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Das Sonderburger Schloss wird seit 2022 an bestimmten Tagen nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet.

Das Sonderburger Schloss wird im Wintermonat Dezember jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet. Es fehlt aber immer noch die Beleuchtung der Wege rund um das Schloss. Dafür will die Schleswigsche Partei in Sonderburg arbeiten.

Im Laufe der Jahre haben wir zielstrebig daran gearbeitet, das Schloss als sichtbaren Bestandteil des Stadtprofils zu integrieren – auch bei Einbruch der Dunkelheit. Die Beleuchtung soll nicht nur den Bereich in den Abendstunden funktional machen, sondern auch die Architektur des Schlosses hervorheben und eine harmonische Einheit mit der umliegenden Umgebung schaffen.

Sonderburg hat massiv in die Strandpromenade und die Hafenfront investiert, die zunehmend ein zentraler Treffpunkt des städtischen Lebens geworden ist. Das Schloss in dieses Gesamtbild zu integrieren, ist eine natürliche und notwendige Fortsetzung dieser Bemühungen.

Der Weg am Wasser ist wichtig

Das Projekt umfasst unter anderem die Fassadenbeleuchtung an der Nord- und Ostseite, die inzwischen fertiggestellt ist, sowie die Funktionsbeleuchtung der Wege rund um das Schloss. Letztere fehlt noch; doch die Beleuchtung des Verbindungsweges entlang des Wassers ist ein entscheidendes Element, um ein zusammenhängendes Erlebnis zu gewährleisten und das Projekt abzuschließen.

Der Prozess war herausfordernd, unter anderem wegen strenger Denkmalschutzbestimmungen. Wir mussten bei der Fassadenbeleuchtung Kompromisse eingehen und werden dies auch bei der Funktionsbeleuchtung tun müssen. Es ist wichtig, das Beleuchtungsprojekt abzuschließen, um das Potenzial des Schlosses nicht ungenutzt zu lassen.

Das Schloss ein starkes Symbol

Ein umfassenderes Gesamtprojekt für das Schlossgebiet, das unter anderem die Zugangsbedingungen und die Vermittlung einbeziehen soll, ist bereits in Planung. Der Zeitrahmen dafür ist jedoch ungewiss. Deshalb ist es wichtig, jetzt zu handeln und die laufenden Projekte abzuschließen, während wir gleichzeitig an einem größeren Plan für die zukünftige Entwicklung des Schlosses arbeiten.

Das Schloss ist eines der stärksten Symbole Sonderburgs und verdient die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt – sowohl als historische Attraktion als auch als integrierter Bestandteil unseres Stadtbildes. Wir sollten aber auch in Betracht ziehen, die Beleuchtung in Gravenstein, Norburg und Augustenburg zu verbessern, um Atmosphäre zu schaffen und historische Gebäude hervorzuheben.

Sonderburgs Vizebürgermeister Stephan Kleinschmidt (Schleswigsche Partei) und Stadtratsmitglied Christel Leiendecker (Schleswigsche Partei)

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