Handball

Line Jørgensen auf der Suche nach dem Timing

Line Jørgensen auf der Suche nach dem Timing

Line Jørgensen auf der Suche nach dem Timing

Farum
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Line Jørgensen (links) freut sich auf ihr Comeback in der Nationalmannschaft. Foto: Scanpix/Claus Bech

Line Jørgensen kann nach zehnmonatiger Zwangspause ihr erstes Länderspiel machen, wenn die dänische Handball-Nationalmannschaft am Mittwoch ab 21 Uhr in Farum das EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien absolviert.

"Mir geht es richtig gut, aber ich spüre schon, dass ich zehn Monate lang nicht Handball spielen konnte", sagt die Rückraumspielerin von CSM Bucuresti, die sich im Oktober 2016 einen doppelten Bänderriss in der Hand zuzog. Beim anschließenden Reha-Training zog sie sich einen Sehnenriss in der gleichen Hand zu.

"Das Schlimmste ist, dass ich im Kopf gute Ideen habe, aber der Körper kann es nicht umsetzen. Das dauert eben seine Zeit, wenn man so lange pausieren musste. Mir fehlt das Timing", sagt die Linkshänderin, die hofft, dass sie im Verlauf der nächsten Monate ihr Topniveau wieder erreicht und für die Weltmeisterschaft im Dezember in Deutschland in Frage kommt: "Die volle Beweglichkeit werde ich nicht mehr haben. Ich lebe damit, dass die Hand nicht mehr so gut wird wie zuvor. Die Chirurgen konnten mir vor der Operation nichts versprechen, haben aber einen fantastischen Job gemacht."

Nationaltrainer Klavs Bruun Jørgensen hat für die EM-Qualifikationsspiele am Mittwoch in Forum gegen Slowenien und am Sonntag in Reykjavik gegen Island Kristina Kristiansen und Rikke Iversen nachnominiert, weil Stine Bodholt und Louise Burgaard angeschlagen sind.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Mutiges Museum“