Indoorpark

Skaterhalle in Pattburg kann Fahrt aufnehmen

Skaterhalle in Pattburg kann Fahrt aufnehmen

Skaterhalle in Pattburg kann Fahrt aufnehmen

Pattburg/Padborg
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Henrik E. Kock kann aufatmen. Als Ideengeber kann der Skaterpark in seiner Halle im Lejrvej in Pattburg weiterbetrieben werden. Foto: Claus Thorsted/JV

Der Stadtrat der Kommune Apenrade hat einem neuen Flächennutzungsplan für das Pattburger Transportcenter zugestimmt, mit dem ein Fortbestehen des Streetsportcenters im Lejrvej ermöglicht wird. Der Ideengeber und der Streetsportverein „SSPP“ atmen auf und haben mit der Einrichtung einiges vor.

Die Sektkorken flogen bei der Stadtratssitzung am Mittwochabend in Apenrade nicht direkt, als die Politiker dem Flächennutzungsplan für das Pattburger Transportcenter grünes Licht erteilten. Innerlich machten einige Nutzer der Streetsporthalle aber sicherlich ein Fass auf, denn im neuen Plan ist explizit die Erlaubnis erteilt, dass der Skaterpark im Lejrvej fortbestehen kann.

Eine offizielle Genehmigung fehlte, als Hallenbesitzer Henrik E. Kock die Idee für eine Skaterhalle vor einigen Jahren in die Tat umsetzte. Der Indoorhalle, die sich auch bei Skatern südlich der Grenze großer Beliebtheit erfreut, drohte das politische Aus. Nun können Kock und Nutzer gelassen nach vorn schauen.

Wie Kock gegenüber dem "Nordschleswiger" erwähnt, gehe man davon aus, dass „SSPP“ („Sreet Sport Park Padborg“) auf eine Stufe mit anderen Vereinen gestellt wird und Zuschüsse und Fördergelder beantragen kann.

„In dem Zusammenhang möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sich die Kommune Sonderburg nach einem Jahr Widerstand aktiv für die dortige Streetsporthalle einsetzte und für die Erwärmung der Halle und für gute sanitäre Anlagen sorgte“, so Initiator Kock mit „einem Wink mit dem Zaunpfahl“ Richtung Kommune Apenrade.

Feste Größe

Der neue Flächennutzungsplan eröffnet der Skaterhalle und dem angeschlossenen Verein ganz neue Möglichkeiten für Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen. Kock und der Streetsportverein wollen hier groß ansetzen und den Park zu einer festen Größe auch über die Grenze hinaus machen.

Man werde Kontakt zur Streetsport-Sparte des Sportverbandes DGI aufnehmen, und man hoffe, als Streetsportsparte Teil des Sportnetzwerkes „Arena Aabenraa“ zu werden. „Hier ist Streetsport ja nicht mit einbezogen worden“, so Kock.

Der Blick wird auch über die Grenze gerichtet. „Die Hoffnung von ‘SSPP‘ ist es, gern auch über die Kommune Apenrade Kontakt zur Stadt Flensburg und zur Gemeinde Harrislee aufzunehmen, um eine grenzüberschreitende Streetsporthalle zu schaffen.“ Weder in Flensburg noch in Harrislee gebe es solch eine Einrichtung, bemerkt Henrik E. Kock.

Den Indoorpark dort bekanntzumachen, und in irgendeiner Form zu integrieren, wäre auch nicht die schlechteste PR für die Kommune Apenrade, so Ideengeber Kock.

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