Affäre

VUC Syd: Polizei stellt Ermittlungen ein

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Nach Ansicht der Polizei hat sich die Leitung des VUC Syd beim Geldausgeben nicht strafbar gemacht. (Archivbild)

Die Leitung des VUC Syd soll Mittel zum Betrieb der Bildungsorganisation nicht ordnungsgemäß verwendet haben, so der Vorwurf, der Anzeigen zur Folge hatte. Nun hat sich die Polizei festgelegt, was die strafrechtliche Relevanz der Affäre angeht.

Die Polizei von Südjütland und Nordschleswig stellt die Ermittlungen gegen die ehemalige Leitung der Bildungsinstitution VUC Syd in Hadersleben ein. Keine der Personen wird beschuldigt oder angeklagt, teilte die Polizei mit.

Nach deren Angabe datieren die ersten Anzeigen von September 2017. Die Polizei ermittelte gegen die damalige Leitung wegen Betrugs, Unterschlagung und Untreue. Nach zwei Jahren Ermittlungen gebe es nichts, was auf strafbare Handlungen hindeute, so Staatsanwalt Henning Fuglsang Sørensen.

Die Anzeigen stammten von einem Bürger und dem staatlichen juristischen Berater (Kammeradvokat). Letzterer legte sein Veto ein, als die Polizei die Ermittlungen bereits im Dezember 2017 einstellen wollte.

VUC Syd: Neue Chefin gefunden

Hadersleben Bente Lyck-Damgaard ist zum 1. Dezember zur Geschäftsführerin der Erwachsenen-Bildungseinrichtung VUC Syd ernannt worden. Der Posten war frei geworden, nachdem die dänische Unterrichts-Aufsichtsbehörde, Styrelsen for Undervisning og Kvalitet, im September 2018 wegen wirtschaftlicher Missstände eine kommissarische Leitung eingesetzt hatte. Bente Lyck-Damgaard, 56 Jahre alt, war 15 Jahre lang als stellvertretende Leiterin der Sonderburger VUC-Abteilung tätig.