Ministertreffen

Transportminister: Grünes Licht aus Kiel im Sommer 2018

Transportminister: Grünes Licht aus Kiel im Sommer 2018

Transportminister: Grünes Licht aus Kiel im Sommer 2018

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Rødby
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Ministergipfel in Rødbyhavn Foto: trm.dk

Der dänische Transportminister Ole Birk Olesen (Liberale Allianz) und dessen schleswig-holsteinischer Amtskollege Dr. Bernd Buchholz (FDP) trafen sich in Rødby, um die Fehmarnbelt-Überquerung zu diskutieren.

Kurz und knapp hielt das dänische Transportministerium das Pressereferat über den Antrittsbesuch von Schleswig-Holsteins Transportminister Dr. Bernd Buchholz (FDP) bei seinem dänischen Kollegen Ole Birk Olesen (LA). Man traf sich gestern am Knackpunkt der verkehrspolitischen Beziehungen, am Fehmarnbelt in Rødbyhavn.

Hier war natürlich der langsame Gang des primär von Dänemark finanzierten Projekts durch die deutschen Behörden Thema. Nach dem Ministertreffen äußerte Ole Birk Olesen aber die Hoffnung, dass in Bezug auf das Genehmigungsverfahren langsam Fahrt aufgenommen wird beim deutschen Partner.Dr. Bernd Bucholz habe versichert, dass das Projekt hohe Priorität bei der neuen Koalitionsregierung in Kiel habe. Man wolle dort, so das dänische Transportministerium nach dem Treffen, sichern, dass die verantwortlichen Behörden die nötigen Ressourcen bekämen.

Dazu Ole Birk Olesen: „Ich freue mich über die hohe Priorität, die die schleswig-holsteinische Landesregierung der festen Verbindung über den Fehmarnbelt einräumt. Unser Treffen unterstrich die große Bedeutung der Realisierung dieses Vorhabens – sowohl für Schleswig-Holstein als auch für Dänemark.
Ich setze auf die Zusammenarbeit mit Dr. Buchholz – und darauf, dass der Senktunnel am Fehmarnbelt im Laufe des Sommers 2018 seine behördliche Genehmigung bekommen wird.“

Im Zuge des Ministergipfels am Fehmarnbelt besichtigten die beiden Transportminister das Areal, wo die Fabrik für die Elemente des kommenden Senktunnels errichtet werden soll – und man schaute sich auch an, wo der Tunnel auf Lolland an Land gehen wird. Danach ging der Kieler Gast nach knappen zwei Stunden in Rødby an Bord der Scandlines-Fähre „Deutschland“.

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