Cum-Ex-Geschäfte

Deutsche Regierung: Dänemark wurde zu spät über Steuerschwindel informiert

dodo
Berlin
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Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) Foto: dpa

Deutsche Finanzpolitiker haben bei einer Sitzung eingeräumt, dass das Nachbarland im Betrugsfall mit Cum-Ex-Geschäften zu spät informiert wurde.

Die deutsche Regierung hat im Finanzausschuss in Berlin eingeräumt, Dänemark im Steuerschwindelfall, zu spät informiert zu haben, obwohl sie von einem anstehenden Betrugsversuch wusste. Das berichtet die Zeitung Flensborg Avis mit Verweis auf den Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Nach dem Treffen sagte der deutsche Finanzminister Olaf Scholz (SPD), dass der Austausch von Informationen zwischen den EU-Staaten im Vorwege des Steuerskandals gut geklappt hätte – dieser aber noch verbessert werden könne.

„Ich bin glücklich über die bestehende Zusammenarbeit zwischen den EU-Staaten und werde alles dafür tun, dass der Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedsstaaten, den Steuerbehörden und den verschiedenen Finanzministern noch besser wird“, so Scholz zum NDR.

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