Handball

Sønderjyske KH rutscht aus den Top 8 und ist auf Schützenhilfe angewiesen

DN
Nationalspielerin Sarah Paulsen wurde gegen Odense geschont und saß 40 Minuten lang auf der Bank.

Nach der erwarteten Niederlage beim dänischen Meister Odense Håndbold glaubt Sønderjyske-Trainer Peter Nielsen allerdings weiter fest an den Endrunden-Einzug.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske KH ist nach der klaren Niederlage in Odense aus den Top 8 der Handballliga gerutscht.
  • Für den Einzug in die Meisterschafts-Endrunde braucht das Team nun einen Sieg gegen Schlusslicht Bjerringbro und Schützenhilfe von Ikast gegen HØJ.
  • Trainer Peter Nielsen bleibt trotz 21 technischer Fehler und vieler Experimente optimistisch und setzt auf die Leistung seiner Mannschaft im letzten Spiel.

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Die Handballerinnen von Sønderjyske Kvindehåndbold sind am vorletzten Spieltag der regulären Saison in der Handballliga aus den Top 8 gerutscht und sind auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch die Meisterschafts-Endrunde zu erreichen.

Die Chancen stehen aber gut. HØJ Elite muss am letzten Spieltag am Sonnabend beim Medaillenkandidaten Ikast Håndbold gewinnen, um den Vorsprung auf die Sønderjyske-Handballerinnen zu wahren, wenn diese gleichzeitig in eigener Arena gegen das bereits abgestiegene Tabellenschlusslicht Bjerringbro FH den erwarteten Sieg holen. Bei einem Unentschieden hätte Silkeborg-Voel noch Chancen.

Zwei Punkte müssten reichen

„Jetzt wissen wir, wo wir stehen. Ich denke, mit zwei Punkten gegen Bjerringbro stehen wir in der Endrunde“, sagt der scheidende Sønderjyske-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Die Hellblauen waren am Mittwochabend bei der 21:31-Niederlage beim amtierenden dänischen Meister in Odense chancenlos. Der Start war gut, doch nach einer 4:3-Führung leisteten sich die Sønderjyske-Handballerinnen innerhalb der nächsten Viertelstunde sage und schreibe elf technische Fehler.

„Wir haben ein risikoreiches Sieben gegen sechs und in völlig ungewohnten Formationen gespielt. Da kann so etwas schon passieren“, so Peter Nielsen nach insgesamt 21 technischen Fehlern seiner Mannschaft.

Debüt für zwei junge Spielerinnen

„Ich bin eigentlich recht zufrieden. Wir haben mit nur zehn Toren Unterschied gegen einen Gegner mit lauter Nationalspielerinnen verloren. Dabei haben wir Sarah Paulsen über 40 Minuten geschont und junge Spielerinnen zum Einsatz kommen lassen, für Freya Andersen und Tilde Boesen war es ihr Debüt“, sagt der Sønderjyske-Trainer, der auch Maria Smidt Jensen und Kara Steffensen viele Einsatzminuten gewährte.

Odense Håndbold kam nach einer 15:9-Pausenführung zu einem ungefährdeten 31:21-Sieg.

Emilie Clemmensen (5), Maria Smidt Jensen (3), June Bøttger (2), Sarah Paulsen (2), Line Uno (2), Sofia Stenholt (2), Freya Andersen (1), Lea Hansen (1), Sidsel Mattesen (1), Olivia SImonsen (1) und Kara Steffensen (1) erzielten die Tore für Sønderjyske KH.