Kultur

Teil 1 des Wegner-Museums wird eröffnet

Das Hestholm-Wohnhaus hat ein imposantes Reetdach bekommen.

Seit dem Jahreswechsel wurde der Hof Hestholm vor den Toren Tonderns renoviert und kann ab dem 2. April der Öffentlichkeit präsentiert werden. Am 1. April findet ein Empfang für geladene Gäste statt.

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Zusammenfassung

  • Der Hof Hestholm bei Tondern ist renoviert und beherbergt nun das neue Wegner-Museum.
  • Am 2. April, Wegners 112. Geburtstag, öffnet das Museum mit Café und Ausstellung in den umgebauten Stallgebäuden für die Öffentlichkeit.
  • Getragen von privaten und öffentlichen Förderern soll das Haus zur Eröffnung mit Shuttle-Bus-Anbindung ein internationales Publikum anziehen.

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Die Handwerksleute haben es geschafft. Am Donnerstag, 2. April, kann das Wegner-Museum eröffnet werden, das auf dem Hof Hestholm südöstlich von Tondern (Tønder) eingerichtet worden ist.

Dieser gehört Kurt Bucka, Besitzer des Handwerksbetriebs und der Holzhandlung in Jeising (Jejsing) „Jejsing Trælast“.

Umgebaut und renoviert wurde das Haupthaus, das wie in früheren Jahren wieder ein Reetdach bekommen hat. Dort werden der Empfang, ein Museumscafé und ein Museumsladen im Erdgeschoss eingerichtet.

Aha-Erlebnis für die Museumsgäste

Das Wohnhaus gesehen vom parkähnlichen Garten des Anwesens.

Möbel des weltberühmten Tischlers, Architekten und Möbeldesigners Hans Jørgensen Wegner werden in ebenfalls renovierten Stallgebäuden präsentiert. Wie genau, ist ein Geheimnis, sodass die Schau zum erhofften Aha-Erlebnis wird.

Auf den Tag genau, an dem Wegner 112 Jahre (er wurde am 2. April 1914 in Tondern geboren) alt geworden wäre, wird das Museum für die Öffentlichkeit seine Türen öffnen.

Hofkauf für 15 Millionen Kronen

Unterstützt wurde und wird das Museumsprojekt von seinen Töchtern, Marianne und Eva, von mehreren Stiftungen, der Kommune Tondern, Jejsing Trælast, Møbelhuset 2 der Gebrüder Jacobsen, der AL Sydbank, dem Handwerkerverein von Tondern, dem Kulturministerium und dem Förderverein des Museums. 

Kurt Bucka kaufte den Hof vor einigen Jahren für 15 Millionen Kronen mit Hinblick auf das Wegner-Museum.

Seit sechs Jahren wird mit den Plänen gearbeitet, dem bekannten Sohn der Stadt ein Denkmal zu setzen.

Der Einzug des Museums in das Wohnhaus und die Ausstellung in den Ställen sind Teil 1 des Museumsprojekts. Die Phase 1 wurde vom Verein Museum Wegner, Cobe Arkitekter und Kurt Bucka ausgetüftelt. In Phase 2 soll ein weiterer Hofflügel in das Museum einbezogen werden.

Berühmtes Möbeldesign in einem früheren Staal.

Die Projektleiterin und spätere Museumsdirektorin Anne Blond freut sich, gibt aber zu, dass sie einige Nächte vor der Eröffnung etwas unruhig schläft. „Die Herausforderungen, die es gegeben hat, waren aber nicht größer, als dass sie gelöst werden konnten“, erklärt sie.

Sie erwartet, dass das Museum ein internationales Publikum anziehen kann. Von Wegner könne man nämlich eine Menge lernen: Sich Mühe zu geben, neugierig zu sein und Herausforderungen konstruktiv zu begegnen. Wegner konnte etwas schaffen, das über die Grenzen, Kulturepochen und Zeit funktionierte, wie Blond betont.

Zur Eröffnung gibt es einiges zu befolgen. Am Gründonnerstag werden die Mitglieder des Fördervereins ab 10 bis 13 Uhr durch das neue Museum geführt. Von 13 bis 17 Uhr wird dann der Öffentlichkeit Einlass gewährt. Da nur wenige Stellplätze zur Verfügung stehen, werden die Museumsgäste gebeten, den Shuttle-Bus zu nutzen, der vom Parkplatz gegenüber den Tondernhallen hin und her pendelt.

Die Ersten, die das Innere des Museums in Augenschein nehmen können, sind geladene Gäste, die am 1. April Zutritt erhalten.