Verkehr

Tondern repariert Schlaglöcher: Winter fordert Tribut auf den Straßen

Straßenarbeiter repariert ein Schlagloch neben einer HAMM-Walze und einem Asphalt-Lkw
Ein Straßenarbeiter bessert ein Schlagloch aus.

Mehr Schäden als üblich beschäftigen die Kommune. Prioritäten haben stark befahrene Strecken, während die Arbeiten in festen Routen organisiert werden. 

Veröffentlicht

Zusammenfassung

  • Die Kommune Tondern lässt derzeit zahlreiche durch den Winter entstandene Schlaglöcher ausbessern.
  • Gefährliche Schäden werden schnell gesichert.
  • Die Kommune ruft weiter dazu auf, Schäden zu melden.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Der harte Winter mit Frost, mehreren Schneetagen im Januar, wochenlangem Schnee im Februar und Schneeverwehungen in beiden Monaten spiegelt sich auch auf den Straßen in der Kommune Tondern (Tønder) wider. 

Auf Teilen des etwa 1.800 Kilometer langen kommunalen Straßennetzes in der geografisch großen Kommune tauchten und tauchen im Kielwasser von Frost und Tau mehr Schlaglöcher als gewöhnlich auf.

„Wir bessern zurzeit die Schäden aus. Der Asphalt ist sozusagen unser Kapital in dem Bereich. Indem wir die Löcher flicken, beugen wir auch vor, dass Wasser eindringt und noch größere Schäden anrichtet“, sagt Mads Hyuk Jørgensen, kommunaler Abteilungsleiter für Betrieb, Technik und Umwelt.

18 Millionen Kronen sind für Asphaltarbeiten reserviert

Er erläutert, dass auf dem Asphaltkonto des Ausschusses für Technik, Umwelt und Klima 18 Millionen für Instandhaltungen und generelle Asphaltarbeiten vorgemerkt sind. 

Die verkehrsreichsten und gefährlichsten Strecken würden erste Priorität genießen.

„Wir können nicht genau sagen, wann wir auf den einzelnen Straßen unterwegs sind“, schreibt die Kommune auf dem sozialen Netzwerk Facebook.

Die Arbeit werde streckenweise geplant, und die Mitarbeitenden rücken nicht aus, um ein einzelnes Loch auszubessern.

Die Marschroute

„Die Arbeiten werden in Routen geplant, damit wir möglichst viele Schlaglöcher effizient erreichen können, und wir arbeiten nach einem Plan, der die gesamte Kommune und das ganze Jahr abdeckt“, teilt die Kommune weiter mit.

Außerdem werden die Straßen laufend von einem externen Unternehmen abgefahren und fotografiert, um einen aktuellen Überblick über den Zustand zu erhalten.

Derzeit gehen sehr viele Meldungen über Schlaglöcher auf den Straßen ein. Bürgerinnen und Bürger sind weiterhin dazu aufgefordert, Löcher im Straßenasphalt zu melden.

Der Winterdienst geht verstärkt ins Geld

Der Ausschuss für Technik, Umwelt und Klima befasste sich auf seiner jüngsten Sitzung mit der Thematik und erfuhr, dass mit höheren Aufräumkosten als in normalen Jahren zu rechnen sei. 

Zu den Schäden im Zuge der Schneeräumungen werden zum Beispiel umgestürzte Straßenlaternen sowie höhere Wartungskosten für die Ausrüstung aufgrund von stärkerem Verschleiß erwähnt.

Schneepflug räumt eine schneebedeckte Landstraße bei winterlichem Wetter
In den ersten beiden Monaten des Jahres war der Winterdienst oft im Einsatz (Archivfoto).

Im Januar gab die Kommune ungefähr 7,5 Millionen Kronen für den Winterdienst aus. Für den Monat Februar wird mit Ausgaben in Höhe von rund 6 Millionen Kronen kalkuliert. 

Von dem erwarteten Gesamtverbrauch von etwa 13,5 Millionen Kronen für die zwei Monate entfallen knapp 3 Millionen Kronen auf Streusalz. Vergleichsweise gab die Kommune 2025, das als „normales“ Jahr bezeichnet wird, rund 12 Millionen Kronen aus.

Prognose mit hoher Unsicherheit

Die Prognose für den Gesamtverbrauch 2026 liegt bei ungefähr 24 Millionen Kronen. Dieser Wert ist mit hoher Unsicherheit behaftet und setzt voraus, dass der Rest des Jahres einem normalen Verlauf entspricht. 

Vorgesehen ist jedoch nur ein Gesamtbudget von 14 Millionen Kronen. Ein möglicher Minder- oder Mehrverbrauch wird über die kommunale Kasse abgeglichen und belastet nicht den Haushalt des Ausschusses.