Fussball

Eigentümer stecken zweistellige Millionensumme in  Sønderjyske Fodbold

Bei Sønderjyske Fodbold gab es wieder ein zweistelliges Millionenminus.

Das Defizit von 11,5 Millionen Kronen im Haushaltsjahr 2024/25 ist nicht zufriedenstellend, war aber erwartet worden. Im laufenden Haushaltsjahr ist mit einem kleinen Plus zu rechnen.

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Zusammenfassung

  • Die Eigentümer von Sønderjyske Fodbold haben 15 Millionen Kronen nachgeschossen, um nach einem Defizit von 11,5 Millionen ein positives Eigenkapital zu sichern.
  • Der Klub erhöhte die Personalausgaben und investierte zusätzlich in Trainingsplätze und Akademie, um sportliche Kontinuität und Klassenerhalt in der Superliga zu stärken.
  • Trotz des aktuellen Minus erwartet Sønderjyske Fodbold für 2025/26 einen kleinen Gewinn, während die beiden Eigentümerfamilien inzwischen insgesamt rund 70 Millionen Kronen investiert haben.

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Die Eigentümer haben weitere 15 Millionen Kronen in Sønderjyske Fodbold A/S gesteckt, um nach einem Minus von 11,5 Millionen Kronen im Haushaltsjahr 2024/25 ein negatives Eigenkapital zu verhindern, geht aus dem Haushaltsbericht hervor. Das Eigenkapital beträgt nun 4,3 Millionen Kronen.

Ein Minus in dieser Größenordnung war im Haushaltsjahr 2024/25 erwartet worden, nachdem der Fußball-Superligist nach dem Wiederaufstieg bewusst auf notwendige Spielerverkäufe verzichtete und auf Kontinuität gebaut hatte. 

Personalausgaben um 7,5 Millionen gestiegen

„Mit einem Defizit in dieser Höhe werden wir nie zufrieden sein, doch dies muss im Kontext unserer Priorität gesehen werden, ein wettbewerbsfähiges Team zu haben und ein hohes sportliches Niveau zu sichern“, schreibt Sønderjyske Fodbold A/S in einer Pressemitteilung.

Die Personalausgaben sind beim Fußball-Superligisten um 7,5 Millionen Kronen angehoben worden, von 38,9 auf 46,4 Millionen Kronen. Hinzu kommen erhöhte Investitionen in Millionenhöhe in die Trainingsplätze und in die Akademie.

„Durch den Verbleib unserer begehrtesten Spieler haben wir die Wahrscheinlichkeit erhöht, zunächst den Klassenerhalt in der Superliga zu sichern und das Team anschließend weiterzuentwickeln. Dies ist jedoch keine langfristige Strategie, da regelmäßige Spielerverkäufe für den Fortbestand eines gesunden Vereins notwendig sind“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Insgesamt 70 Millionen in Sønderjyske gesteckt

Sønderjyske Fodbold A/S erwartet im laufenden Haushaltsjahr 2025/2026 einen kleinen Gewinn, da sich die Mannschaft für die Meisterschafts-Endrunde qualifiziert hat.

Die Kristoffer-Familie aus Hedensted und die Davidsen-Familie aus Woyens (Vojens) haben nach den 15 Millionen Kronen im abgelaufenen Haushaltsjahr mittlerweile schon 70 Millionen Kronen in das nordschleswigsche Fußball-Flaggschiff gesteckt, seitdem die beiden Familien 2022 Sønderjyske Fodbold A/S erwarben.